Seit mehr als 50 Jahren ist Thilo Sarrazin Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Im Gegensatz zu der heutigen linken Establishment Partei hält der alteingesessene Genosse noch an konservativen und heimatbewussten Werten fest.

Als Autor warnt Sarrazin, mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung, in seinen Büchern „Deutschland schafft sich ab“ und „Feindliche Übernahme“ vor den Folgen, die die volksfeindliche Politik Deutschlands verursacht. Der anhaltende Geburtenrückgang, problematische Zuwanderung und wachsende Unterschichten führen laut dem Politexperten zu steigender Verblödung und bedingter Abhängigkeit jener Schichten von immer größer werdenden staatlichen Zahlungen. Sein auf Fakten basierender Weckruf rüttelt viele wach und so werden seine Bücher in Windeseile zu Bestsellern.

Trotz der vielen Anhänger wird der Unmut in der eigenen, angeblich toleranten, Partei immer größer. Bereits letzen Sommer wollte die Parteispitze für seinen Rücktritt sorgen, doch Sarrazin wehrte sich wie auch dieses Mal gegen die verschrobene Parteipolitik seiner vermeintlichen Genossen. Er habe gegen die Grundsätze seiner Partei nicht verstoßen, lediglich "habe ich Vorschläge gemacht, die auf einer sorgfältigen Sachanalyse beruhen. Ich habe niemanden beleidigt und auch nichts Fremdenfeindliches geschrieben." Sachlichkeit und Realitätsnähe aber sind in der heutigen SPD, die auf der Regierungsbank dahin schlummert, ein Dorn im Auge.

[Text: A.P.; Bild: Wikipedia/Richard Hebstreit; Lizenz: CC BY 2.0]