Geschehen in der Welt Dinge, die den Globalisten nicht passen, dann trägt daran Russland die Schuld. So war es bei der Wahl von US-Präsident Donald Trump, die nur wegen der angeblichen, bis heute unbewiesenen „russischen Einmischung“ zustande gekommen war, und so ist es nun auch beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien am 1. Oktober. So schreibt der „Sydney Morning Herald“, eine der führenden Tageszeitungen Australiens, „zwei Persönlichkeiten mit Verbindungen zu Moskau“ würden im Kurznachrichtendienst Twitter Nachrichten und Kommentare über das katalanische Referendum „verstärken“

Die Zeitung schreibt, das unabhängige Forschungsinstitut Fairfax Media habe herausgefunden, dass hinter fast einem Drittel der auf Twitter unter dem Schlagwort #Catalonia versendeten Nachrichten der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, und Edward Snowden, der Aufdecker des NSA-Skandals stehen. Assange verschickte an seine Anhänger mehr als 80 Nachrichten, in der er das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien unterstützt, weil dabei „die Zukunft der westlichen Zivilisation“ entschieden werde. Von seinen Anhängern wurden die Nachrichten eifrig weiterverbreitet und kommentiert. Laut „Hashtagify“, ein Dienst, der Twitter-Schlagwörter analysiert, seien Assange und Snowden die beiden größten „Beeinflusser“ der Katalonien-Debatte.

Für den „Sydney Morning Herald“ scheint Assange überhaupt ein finsterer Agent der Russen zu sein: „Assange, ein australischer selbsternannter Transparenz-Aktivist, der im Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London lebt, ist auch bekannt dafür, Informationen zu veröffentlichen, die von russischen Einrichtungen gehackt und verwendet werden, US-Politiker und den politischen Prozess in Verruf zu bringen“.

 

[Text: B. T.; Bild: Màrius Montón/wikimedia.org]