Großbritanniens Außenminister Philip Hammond hat die Botschafter des Vereinigte Königreiches angewiesen, bei sogenannten „Gay pride“-Märschen die Auslandsvertretungen nicht mit der „Regenbogenfahne“ zu beflaggen. Der bunte Fetzen Stoff wird bei Homosexuellenaufmärschen zur Schau gestellt und gilt als Symbol der internationalen Bewegung von Schwulen, Lesben und Personen mit gestörter Geschlechtsidentität (Transgender).

„Die Unionsflagge hat immer Vorrang“, zitiert die Zeitung „Daily Mail“ einen Sprecher Hammonds. „Sie wehte zu allen Zeiten vom Haupt-Flaggenmast des Außenministeriums. Sie wurde niemals durch eine andere Flagge ersetzt. Es ist die langfristige Politik des Außenministeriums, die Unionsflagge, Nationalflaggen und die Flaggen von Überseegebieten zu hissen“, erklärte der Sprecher.

Bevor Hammond letzten Juli das Außenministerium übernahm, hatte sich bei zahlreichen britischen Botschaften, etwa in Paris, Oslo oder Tel Aviv, die Unsitte eingeschlichen, die „Regenbogenfahne“ zu hissen, wenn am jeweiligen Ort ein Homosexuellenaufmarsch stattfand.

 

B. T.

 

 

(Bild: Ludovic Bertron/wikimedia.org)