Die Verurteilung eines algerischen Asylwerbers in Wiener Neustadt, der eine Krankenschwester in Baden vor Dienstbeginn brutal beraubt hatte, sollte auch auf ein anders Faktum hinweisen, welches mit der Massen-Einwanderung in Verbindung steht. In den letzten Jahren mussten immer mehr Spitäler Sicherheitsdienste einrichten, weil es immer öfter zu gewalttätigen Übergriffen gegen das Personal gekommen war.

In den meisten Medien wird in diesem Zusammenhang gerne auf Drogensüchtige oder Alkoholisierte verwiesen, der tatsächliche Hintergrund hingegen gerne verschwiegen. Es sind nämlich immer öfter kulturferne Zuwanderer, die aggressiv und gewalttätig auffallen. Im baden-württembergischen Sigmaringen etwa, musste im November des Vorjahres die Notbremse gezogen werden. Die Notaufnahme wird seitdem von einem Sicherheitsdienst bewacht. Grund dafür waren bis zu 40 Übergriffe auf Krankenschwestern durch Asylwerber – und das allein im Monat September. „Die Männer kommen einem sehr nahe, sie halten die bei uns übliche natürliche Distanz nicht ein“, sagt Pflegedienstleiterin Silvia Stärk.

Dazu kommt, dass nach Angaben der Krankenhausleitung 80 Prozent der Flüchtlinge betrunken in die Notaufnahme kommen. In der Nacht hatten die Frauen dann besonders Angst. „Die Flüchtlinge aus dem arabischen Raum ließen sich von Frauen so gut wie nichts sagen.“ Der Geschäftsführer des Spitals Willi Römpp berichtete nach einigen Tagen der Tätigkeit der Sicherheitsleute: „Die Anwesenheit des Sicherheitsdiensts wirke deeskalierend, allerdings ist die Zahl der Übergriffe nicht weniger geworden.“ Die Kosten trägt übrigens zu 100 Prozent das Krankenhaus. Diese werden jedoch kaum in den offiziellen Statistiken den Asylanten zugerechnet werden. Fragt man nach, kann man ähnliches in fast allen Spitälern erfahren. In Österreich ist vor allem das Personal im Spital Baden gefordert: „… weil oft emotionsgeladene Patienten aus dem Erstaufnahmezentrum Traiskirchen zur Versorgung vorbeigebracht werden.“ (Kurier). Fast schon lächerlich wirkt dann eine Aussage des Wiener Krankenanstalten-Verbundes: „Ein Anstieg der Gewalt ist in den vergangenen Jahren nicht verzeichnet worden“, „Im Schnitt gibt es in allen unseren Häusern nicht mehr als fünf (!) attackierte bzw. verletzte Kollegen pro Monat.“

 

 

[Text: H. W.; Bild: ZZ-Archiv]