Noch vor wenigen Tagen lobte der rote Ober-Bonze Kern eine tschetschenische Familie und sprach sich gegen die Pauschalverurteilung dieser Volksgruppe aus, die er als Bestandteil unsere Gesellschaft bezeichnete. Abgesehen davon, dass die Erfahrungen mit diesem Kaukasusvolk sehr von Gewalt geprägt sind, ist auch nicht einzusehen, dass Menschen, von denen sehr viele einen Hang zu radikalen islamischen Vorstellungen haben, Teil unserer Gesellschaft sein sollen. Dass sie hier leben, weil man sie nicht nur leichtfertig als Asylanten aufgenommen hat, sondern ihnen auch offensichtlich rasch die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen hat, heißt noch lange nicht, dass wir sie willkommen heißen müssen. Der Kindermord in Döbling ist der letzte Höhepunkt einer Gewaltserie, die von Tschetschenen ausgeht und die auf einige Merkwürdigkeiten hinweist. Als erstes stellt sich die Frage, ob der Name des geständigen „mutmaßlichen“ Mörders, tatsächlich „Robert“ ist oder ob er diesen Decknamen zum Schutz seiner Person und seiner Familie von der Polizei bekommen hat. Wenn ja, stellt sich die Frage, warum man ihm einen deutschen Namen verpasst hat und nicht einen, der seinem kulturellen Hintergrund entspricht? Zweitens ist es seltsam, dass die Familie des tragischen Opfers, die vermutlich ehemals als Asylsuchende ins Land gekommen ist, trotzdem jetzt aber ganz selbstverständlich das Begräbnis des kleinen Mädchens in ihrer Heimat ausrichten möchte. Herrscht in Tschetschenien nicht ein „grausames Regime“ vor dem so viele Landsleute flüchten müssen? Da ist die Tatsache, dass die mehrköpfigen Familien des Täters wie des Opfers offensichtlich problemlos zu großzügigen Gemeindewohnungen gekommen sind, nur mehr nebensächlich.

[Text: H.W.; Bild: Bundeskanzleramt, Andy Wenzel; Lizenz: -]