Eine neue Studie zeigt, wie weit islamistische Parallelgesellschaften bereits in Schweden verwurzelt sind. Konkret geht es in der 265-seitigen Studie um salafistische Umtriebe. Unter Salafismus versteht man eine besonders rückwärtsgewandte Strömung des Islam. Wie „Russia Today“ berichtet, führten die Autoren der Studie rund 70 Gespräche mit Polizisten, Sozialarbeitern und Gemeindevertretern und kamen zu einem erschreckenden Ergebnis: „Was sie herausfanden, war gut organisierte Ideologie, welche die moslemische Minderheit dazu drängt, sich von der kulturellen Umgebung Schwedens zu trennen, eine tiefe soziale Kluft zu schaffen, aus der terroristische und dschihadistische Rekruten entstehen können.“ Nach Angaben der schwedischen Behörden stieg die Zahl militanter Islamisten im letzten Jahrzehnt von 200 auf 2.000.

Auch gibt die Studie Einblicke in die Geisteswelt der Salafisten, die europäischen Wertvorstellungen diametral entgegengesetzt ist. „Salafisten befürworten Geschlechtertrennung, fordern Frauen auf, sich zu verschleiern, um die ‚sexuelle Versuchung‘ zu begrenzen, schränken die Rolle der Frau im öffentlichen Raum ein und wenden sich stark gegen das Hören von Musik und manche sportlichen Aktivitäten“, schreibt der Studienautor Magnus Ranstorp, ein prominenter schwedischer Extremismusforscher.

Die Salafisten indoktrinieren zudem Kinder und Jugendliche. Demnach weigerten sich in der Gemeinde Boras Kinder, aus „christlichen“ Wasserhähnen zu trinken, und wenn sie tagsüber Kontakt mit Nicht-Moslems haben, würden sie sich in der Moschee waschen. Die Folgen der islamistischen Gehirnwäsche zeigen sich in der Stadt Vesteras. Dort rechtfertigen kriminelle mohammedanische Jugendliche Diebstähle damit, dass die Kassiererinnen nicht verschleiert sind und beschimpfen sie zudem als „schwedische Huren“.

Besonders besorgniserregend ist der Umstand, dass die Salafisten untereinander offenkundig bestens vernetzt sind und Schweden beim Versuch der Islamisierung geographisch aufgeteilt haben. Und Schweden, wo die politische Korrektheit zur Staatsräson zählt, steht dem islamistischen Treiben hilflos gegenüber: „Schweden hat keine Ahnung, wie stark der Einfluss des politischen Islam in den Vorstädten ist. Schwedische Gesetze werden dort nicht angewandt“, wird ein Interviewpartner in der Studie zitiert.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/Gunnar Creutz; Lizenz: CC BY-SA 4.0]