Das auch im Zusammenhang mit dem weltweiten Kohlendioxyd-Ausstoß die Bevölkerungsexplosion nicht vernachlässigt werden dürfte verdeutlichen alleine folgende Zahlen.

Während bei Ruhe der durchschnittliche Mensch in etwa 4 Liter Luft pro Minute verbracht, erhöht sich dieser Bedarf bei körperlicher Belastung auf über 50 Liter pro Minute. Auf ein Jahr gerechnet ergeben sich daher zwei Extremwerte von 2.100 Kubikmeter Luft und daraus resultierenden 168 Kilogramm CO2 bei angenommener Ruhe und mehr als 25.500 Kubikmeter Luft oder 2.040 Kilogramm CO2 bei theoretischer Dauerbelastung. Nehmen wir in der Realität nur etwa das Doppelte des Mindestverbrauches an, so ergibt sich ein Wert von deutlich mehr als 300 kg CO2 pro Jahr. Das bedeutet das 10 Menschen alleine durch ihre Atmung so viel CO2 produzieren wie ein durchschnittlicher Pkw, der im Jahr 20.000 Kilometer fährt und 160g CO2 pro gefahrenem Kilometer ausstößt.

Wenn man nun noch die CO2-Belastung, die durch Nahrungsproduktion entsteht mit einbezieht, so zeigt sich schnell, dass das Nichtberücksichtigen der Bevölkerungsexplosion der dritten Welt mehr als fragwürdig ist. Da kann keine Rede davon sein das allein der Westen Verantwortung zu tragen hat.

 

 

Text: H. W.
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