Nun ist es quasi amtlich bestätigt. Die in der Silvesternacht in Köln und anderen bundesdeutschen Städten massenhaft verübten sexuellen Übergriffe auf Frauen sind eine Folge der unkontrollierten Masseneinwanderung. „Insofern gibt es schon einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Phänomens und der starken Zuwanderung gerade in 2015“, sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, der „Süddeutschen Zeitung“.

In Köln, Hamburg, Stuttgart und weiteren Städten waren in der Silvesternacht mehr als 1.200 Frauen Opfer von Sexualdelikten geworden. Bei den Tätern – laut Bilanz des BKA wurden 120 Verdächtige ermittelt – handelt es sich durchwegs um Einwanderer aus arabischen bzw. nordafrikanischen Staaten. Allerdings kamen die Sicherheitsbehörden nur einem geringen Teil der Tatverdächtigen auf die Schliche, in Polizeikreisen geht man von mehr als 2.000 Tätern aus. Oder anders ausgedrückt: Gerade einmal etwas mehr als fünf Prozent der Täter konnten von der Polizei auch ausgeforscht werden, der Großteil der Straftaten bleibt ungesühnt.

Nicht gerade zur Hebung des Sicherheitsgefühls trägt Münchs Aussage bei, wonach „wir davon ausgehen müssen, dass viele dieser Taten auch im Nachgang nicht mehr ausermittelt werden“. Zudem handle es sich bei den Übergriffen in Köln, wo mehrere Männer im öffentlichen Raum gezielt auf Frauen losgingen, um ein „neues Kriminalitätsphänomen in Deutschland“.

Das BKA kommt zu dem Ergebnis, dass in der letzten Silvesternacht deutschlandweit 642 reine Sexualdelikte gegeben habe. Ermittelt werden konnten allerdings nur 47 Tatverdächtige. Bei sogenannten Kombinationsdelikten – wenn etwa zum Sexualdelikt noch ein Vermögensdelikt wie Diebstahl hinzukam – weist das BKA 239 Straftaten aus, wobei 73 Tatverdächtige ermittelt werden konnten. Die meisten Verdächtigen stammen übrigens aus Nordafrika.

 

[Text: B. T.; Bild: Kürschner/wikimedia.org]