Spätestens seit dem Fall des verurteilten EU-Parlamentariers und ehemaligen österreichischen Innenministers Ernst Strasser (ÖVP) weiß man auch hierzulande, dass es in der EU nicht immer mit rechten Dingen zugeht. Nun wird seitens einer Gruppe von NGO´s der Vorwurf erhoben, dass die Entscheidungsprozesse in der EU nicht mehr in Händen der dazu berufenen Organe ist, sondern von Außenstehenden kontrolliert wird. Mit sehr hohem finanziellen Einsatz nehmen Lobbyingorganisationen sehr oft auf versteckte und intransparente Weise für ihre Auftraggeber Einfluss. Diese Behauptung ist der Ausfluss aus acht Fallstudien, die diese NGOs angestellt haben. „In all diesen Fällen war der politische Einfluss der Konzerne so groß, dass man von gekaperter Gesetzgebung sprechen kann“, behauptet etwa ATTAC Österreich.

Nicht zu unrecht wird daraus eine große Gefahr für die Bürger Europas abgeleitet. Eine ebensolche geht aber auch von den NGOs selbst aus. Auch diese sind mit Lobbys in Brüssel vertreten und versuchen, nicht ganz unerfolgreich, selbst Einfluss auf die Politik der EU zu nehmen. Zahlreiche dieser Organisationen werden vom US-Milliardär George Soros finanziert.

[Text: W.T.; Bild: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei]