Den Lesern eine multikulturelle Idylle wollte Christiane Hartmann in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ vorgaukeln. Tatsächlich aber gab die Direktorin der James-Krüss-Grundschule in Köln Ostheim – dieser Stadtteil hat einen Ausländeranteil von gut 30 Prozent – einen Einblick, wie weit die Islamisierung in manchen Teilen der Bundesrepublik Deutschland bereits fortgeschritten ist. Denn im Rahmen von Feiern werden auch die nicht-moslemischen Kinder an den Islam und die orientalische Lebensweise herangeführt.

Wie Hartmann sagte, „begehen wir seit Kurzem das kurdisch-iranische Neujahrsfest zum Frühlingsbeginn“. Aber das ist noch nicht alles, wie die Schulleiterin erklärte: „Auch das islamische Opferfest feiern wir. Dabei betet unser Islamkunde-Lehrer die Eröffnungssure des Koran und die Kinder präsentieren ein Rollenspiel, in dem sie die koranische Geschichte von Abraham und Ismael nachspielen. Danach wird in den Klassen gefeiert, also vor allem orientalisch gegessen.“ Außerdem werden in dieser Grundschule zur Einschulung und Abschiedsfeier das Vaterunser und die Eröffnungssure (des Koran) gebetet. Schließlich soll, so Hartmann, jedes Kind, das die Schule verlässt, „einen Schatz an Erinnerungen vom gelungenen Miteinander der Kulturen mitnehmen“.

Allerdings dürfte es sich bei diesem „Schatz“ eher um eine Wunschvorstellung der Direktoren handeln. Denn Hartmann erwähnt auch „körperliche Auseinandersetzungen“ und spricht davon, dass sich „Kurden und Türken in die Haare kriegen, weil der eine Türke und der andere Kurde ist“.

[Text: B. T.; Bild: Wikipedia/juanedc; Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic]