ORF Manipulation und linke „Experten“ liefern wieder ein Musterbeispiel übelster Manipulation im Zusammenhang mit der steigenden Kriminalität. Zwar berichtet der ORF am Freitag, dass der Waffengebrauch deutlich angestiegen ist, trotzdem versucht er aber alles, um diesen Umstand zu verharmlosen. Obwohl laut offiziellen Zahlen der Waffengebrach bei Verbrechen von 3.624 Fällen im Jahr 2013 auf 5.558 Fälle 2014 gestiegen ist, spricht der ORF, in dem er den „Experten Reinhard Kreissl“ zitiert, von einem „extremer Rückgang“.

Der Kriminalsoziologe Kreissl erklärt auch: „Die Zunahme der Straftaten mit Waffenverwendung“ sei insgesamt eher auf „Wilderer und Sachbeschädiger“ zurückzuführen“. Da haben wir es also wieder, die schlimmen Wilderer, die in Österreich ja schon immer ihr Unwesen trieben, sind schuld. Nur dürften sie entgegen früherer Gepflogenheiten heute wohl eher mit dem Springmesser die Gämsen jagen, anderes ist die seltsame Interpretation der Zahlen nicht zu erklären. Denn immerhin stieg der Stichwaffengebrach von 1.972 Fällen (2013) auf 2.944 Delikte (2014). Aber natürlich wären diese laut ORF und „Expertenmeinung“ ebenso wenig wie die deutliche Steigerung von krimineller Verwendung von Baseballschläger oder Macheten auf „bevölkerungsgefährdende oder bedrohende Delikte“ zu beziehen.

Bei dieser Berichterstattung kann es sich offensichtlich nur um absolut naive, um nicht zu sagen, dümmliche Auslegung der Fakten handeln, oder, was viel eher wahrscheinlich ist, um den plumpen Versuch, die Situation schön zu reden. Die Tatsache, dass etwa in den Ballungsräumen die zumeist ausländischen Jugendbanden immer brutaler agieren, ebenso wie immer skrupellosere Räuber- oder Drogenbanden, sind nämlich in Wirklichkeit für den Anstieg an Gewaltdelikten verantwortlich und sicher nicht die lachhafterweise ins Spiel gebrachten Wilderer. Und diese Informationen stammen von Polizisten, die die Situation aus dem realen Leben kennen.

 

H. W.

 

 

(Bild: Screenshot orf.at)