Das von Gutmenschen gezeichnete Bild den angeblich „Schutzsuchenden“, die nach Österreich gekommen sind, erweist sich zunehmend als dreiste Lüge. Denn unter den sogenannten Flüchtlingen befinden sich nur wenige politisch Verfolgte, dafür aber viele Kriminelle, wie aus der Beantwortung einer von den Freiheitlichen eingebrachten schriftlichen Anfrage durch Innenminister Wolfgang Sobotka hervorgeht. Nach Angaben des ÖVP-Politikers konnten im ersten Halbjahr 2016 österreichweit 11.158 straffällige Asylwerber ermittelt werden. Besonders schlimm ist die Asylwerber-Kriminalität in Wien: In der Bundeshauptstadt sind 4.967 „Schutzsuchende“ einschlägig aktenkundig.

Aufschlussreich ist die Aufgliederung der Tatverdächtigen nach der Staatsbürgerschaft. So wurden 2.317 aus Afghanistan straffällig, 1.631 aus Algerien, 1.271 aus Marokko, 1.265 aus Nigeria, 675 aus Syrien, und 560 aus dem Irak. Man kann davon ausgehen, dass es sich bei den Nigerianern, Algeriern und Marokkanern durchwegs um Wirtschafts- und Armutsmigranten handelt, die das österreichische Asylwesen missbrauchen.

Auch die Aufgliederung der tatverdächtigen Asylwerber nach einzelnen Straftaten ergibt ein eindeutiges Bild: Hier geht es vor allem um Delikte gegen Leib und Leben, um Eigentumsdelikte sowie um Rauschgiftkriminalität. So stehen 1.678 Asylwerber im Verdacht, im ersten Halbjahr eine Körperverletzung begangen zu haben, 628 eine gefährliche Drohung, 2.481 einen Diebstahl, immerhin 468 einen Diebstahl durch Einbruch oder mit Waffen, und 311 einen Raufhandeln. Bei den Sittlichkeitsdelikten weist das Innenministerium unter anderem 66 Vergewaltigungen und 105 Fälle von sexuellen Belästigungen aus. Wegen verschiedener Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz sind mehr als 3.000 Asylmissbraucher tatverdächtig.

Ein erschreckendes Bild ergibt die Aufschlüsselung nach dem Alter. Viele der sogenannten „unbegleiteten Minderjährigen“ sind weniger schutzbedürftig, sondern stellen vielmehr ein Sicherheitsrisiko dar. 24 der im ersten Halbjahr ermittelten Täter unter den Asylwerbern fallen in die Altersklasse 0 bis neun Jahre, weitere 105 sind zwischen zehn und 13 Jahre alt, und der Gruppe der 14 bis 17-Jährigen sind 2.413 tatverdächtige Asylmissbraucher zuzuordnen.

 

[Text: B. T.; Bild: NATO Training Mission-Afghanistan]