Gestern, also am 13. Mai, fand die sogenannte „Elefantenrunde“, also das Aufeinandertreffen aller zur kommenden ÖH-Wahl antretenden Fraktionen statt. Jedoch sorgten schon im Vorfeld die linken Fraktionen für Wirbel, da sie in einer Presseaussendung forderten den RFS von jener Runde auszuschließen: „Die ÖH-Fraktionen FEST, FLÖ, GRAS, KSV, KSV-LiLi und VSStÖ kritisieren die Teilnahme des rechtsextremen Burschenschafters Felix Mayrbäurl für den RFS an der Elefantenrunde zur ÖH-Wahl an der Wirtschaftsuniversität Wien.“ Als wäre diese Forderung nicht schon skandalös genug, schreiben sie weiter: „Der RFS ist seit seines Bestehens immer wieder durch seine rechtsextremen Umtriebe aufgefallen. Man denke dabei an seine Unterstützung für den antisemitischen Lehrenden Taras Borodajkewycz und die Ermordung Ernst Kirchwegers durch Burschenschafter und RFS-Mitglied Günther Kümel 1965. Für Bundesobmann Alexander Schierhuber war laut eigenen Aussagen die Ermordung Kirchwegers ‚Notwehrüberschreitung‘.“

Diese linken Umtriebe darf man aber nicht unkommentiert im Raum stehen lassen und so konterte der Ring freiheitlicher Studenten und stellte die Tatsachen richtig: „Zu den abstrusen Anwürfen in Zusammenhang mit der fünfzig Jahre zurückliegenden Borodajkewycz-Affäre hält Mayrbäurl (Anm. d. Red.: Felix Mayrbäurl ist Spitzenkandidat des Ring freiheitlicher Studenten) fest, dass der Tod Ernst Kirchwegers nicht ‚laut eigenen Aussagen‘ von RFS-Bundesobmann Schierhuber ‚Notwehrüberschreitung‘ war, sondern laut Gerichtsurteil, was in zahlreichen öffentlichen Quelle bis hin zu Wikipedia nachzulesen sei. (…) Im Übrigen, so Mayrbäurl, sei der Verurteilte kein Burschenschafter gewesen, wie unlängst auch der den wild gewordenen ÖH-Fraktionen ideologisch durchaus nahestehende ‚Rechtsextremismus-Forscher‘ Weidinger bestätigt habe, und darüber hinaus auch kein RFS-Mitglied.

 

W.-R. M.

 

 

(Bild: RFS)