Mit 1. Juli übernimmt die Slowakei turnusmäßig den Vorsitz im EU-Rat. Ihr Premierminister Robert Fico hat sich allerdings schon im Vorfeld dazu unbeliebt gemacht.

Mit seiner Aussage: „Der Islam hat keinen Platz in Europa“, stößt er auf heftige Ablehnung der „PES“. Es ist dies die Fraktion der „Europäischen Sozialdemokraten“ im EU-Parlament, die auch den Parlamentspräsidenten Schulz stellt. Diese befindet sich offenbar auf gleicher Linie mit jenen zerstörerischen Kräften, die die europäischen Staaten aus ihrer über Jahrhunderte gewachsenen Kultur eines christlichen Abendlandes reißen wollen. Sie droht dem künftigen Ratspräsidenten nun mit Ausschluss. Fico solle seine Position korrigieren, andernfalls würde es zu „Sanktionen bis hin zum Ausschluss kommen“, forderte ein Sprecher der roten Fraktion, der auch die SPÖ von Bundeskanzler Kern angehört.

Für sie hätten solche Äußerungen keinen Platz in einer pluralistischen Gesellschaft, begründeten die Euro-Sozis ihre Drohung und unterstrichen einmal mehr ihre Absichten.

Mit ungebremstem Zuzug aus Afrika und Asien sollen offenbar Verhältnisse geschaffen werden, in denen die tragenden Säulen unserer Gesellschaft, wie Patriotismus, Glaube, Brauchtum und Tradition, keine Bedeutung mehr haben sollen.

 

[Text: W. T.; Bild: State Chancellery of Latvia/wikimedia.org]