Ein 17 Jahre alter Syrer soll in Burgwedel im deutschen Bundesland Niedersachsen einer 24-jährigen Frau mit einem Klappmesser einen Stich versetzt haben. Der Jugendliche sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die 24-Jährige war nach dem Angriff notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt worden. Sie war mehrere Tage in Lebensgefahr, da innere Organe verletzt waren.
Vor Gericht rechtfertigte der Verdächtige nun den Angriff. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der Anwalt des 17-Jährigen eine schriftliche Erklärung abgegeben haben. Darin heißt es: „Der Beschuldigte kennt es aus seiner Kultur so, dass Konflikte mit dem Messer ausgetragen werden. Er beschreibt die regionalen Bräuche wie folgt: Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten."
Weiter heißt es: „Er führt aus, dass sein Verhalten nach den religiösen Anforderungen nicht zu beanstanden war und begreift nicht, weshalb er in Haft sitzen muss.“

[Text: A.S.; Bild: Wikipedia/Vicsoldier; Lizenz: CC BY 3.0]