Dass Multikulti nicht zwangsläufig mit Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen zu tun haben muss, haben in Berlin mehrere Frauen erfahren, die am „Karneval der Kulturen“ teilnahmen. Denn bisher meldeten sich mindestens acht Frauen bei der Polizei und zeigten sexuelle Übergriffe an, die sich am „Karneval der Kulturen“, einem jährlich am Pfingstwochenende im Berliner Stadtteil Kreuzberg stattfindenden Multikulti-Fest, ereigneten. Für politisch korrekte GutmenschInnen in der bundesdeutschen Hauptstadt ist der Besuch des „Karnevals der Kulturen“ eine Pflichtveranstaltung.

Wie die „Berliner Zeitung“ unter Berufung auf die Polizei schreibt, beschrieben alle Frauen, die zwischen 16 und 48 Jahre alt sind, die Täter als „junge Männer mit südländischem Aussehen“. Und das Blatt berichtet weiter: „Die Frauen wurden demnach beim Tanzen vor Bühnen von einer Männergruppe eingekreist und im Intimbereich angefasst – an der Brust, am Po oder im Schritt.“ Diese gemeinschaftlichen sexuellen Übergriffe durch (junge) Männer sind im arabischen Raum als „taharrush gamea“ bekannt. In Mitteleuropa wurde diese Form sexueller Übergriffe bei der Kölner Silvesternacht der breiten Öffentlichkeit bekannt.

Bei den mutmaßlichen Tätern, die der Polizei bereits bekannt sind, scheint es sich durchwegs um Einwanderer aus dem islamischen Kulturkreis zu handeln. Zwei der Verdächtigen sind 17-jährige Türken, und ein weiterer 14-jähriger Jugendlicher habe „ausländische Wurzeln“ und „vermutlich eine deutsche Nationalität“, wie es heißt. Der Straftaten verdächtig ist zudem ein 40-jähriger Türke.

 

[Text: B. T.; Bild: jkb/wikimedia.org]