Wurden einst die Fernsehzuseher Opfer des Selbstdarstellungstriebes des homosexuellen Sängers Thomas Neuwirth, so sind es nun die Nachbarn desselben, die seine schrillen Inszenierungen ertragen müssen. Medienberichten zufolge musste die Polizei einem lauten Geburtstagstreiben gegen 4 Uhr morgens ein Ende setzten. Das scheint den bärtigen Herren in Damenkleidern allerdings wenig zu beeindrucken, denn zum Leidwesen der Opfer seiner Feierlaune verkündete er in einem Fernsehinterview von Neuem, seinen „Geburtstagsmonat“ auch bei jeder weiteren Gelegenheit ausgelassen zu begehen.

Wofür das Liebkind der Establishment-Medien und der linken Zivilgesellschaft nach wie vor bei jeder Gelegenheit über rote Teppiche sogenannter „Society-Events“ gejagt wird, ist unerklärlich. Schließlich hat der „Mohr seine Schuldigkeit“ spätestens mit der fragwürdigen „Ehe-Öffnung für alle“ durch den Verfassungsgerichtshof getan. Das Sittenbild eines einstmals tiefkatholischen Landes ist damit nun auch offiziell durch gerichtliche Entscheidungen in seinen Grundfesten zerrüttet worden. Neuwirths Sieg war keinesfalls künstlerischer, er war rein politischer Natur.

[Text: A.L.; Bild: Wikipedia/Raimond Spekking; Lizenz: CC BY-SA 4.0]