Österreich ist ein Land, in dem die Geldgeschenke für Staatskünstler überaus üppig ausfallen. Es existiert ein regelrechter Wildwuchs an aus öffentlichen Kassen alimentierten Ehrungen und Preisen.
Die Vergabe dieser Auszeichnungen scheint eher undurchsichtig zu sein. Zudem werden manche „Lichtgestalten“ oft mehrmals hintereinander prämiert, während andere ihr Leben lang durch die Finger schauen können. Zu den höchsten amtlichen Würdigungen zählt der „Große Österreichische Staatspreis“, der jährlich in verschiedenen Sparten vergeben wird. Er ist mit üppigen 30.000 Euro dotiert.
Schauen wir uns einmal jeweils die letzten drei Preisträger in jeder Kategorie näher an. Zuerst Architektur: Günther Domenig (2004), Heinz Tesar (2011), Elke Delugan-Meissl und Roman Delugan (2015); Auf die Bauwerke dieser Herrschaften einzeln einzugehen lohnt sich nicht, da der „Stil“ bei allen der gleiche ist: Modernistische, kubistischer Einfallslosigkeit mit Plattenbau-Ästhetik. Diesen Städte- und Landschaftsverschandlern auch noch einen Preis zu geben, ist an sich bereits eine absolute Frechheit.
Außerdem mangelt es diesen mit zahlreichen Aufträgen übersäten Architekten ohnehin nicht an Geld. Domenig und Tesar durften sich zudem bereits über einige Staatsaufträge freuen. Zusätzlich zu diesen lukrativen Geschäften gibt es dann auch noch ein reines Geldgeschenk. Auch die Delugans haben im Ausland bereits Großbauten für verschiedene Regierungen realisieren dürfen. Wozu sollte man ihnen also noch mehr Zaster zustecken?
Bildende Kunst: Brigitte Kowanz (2009), Erwin Wurm (2013), Renate Bertlmann (2017); Was über die genannten Architekten gesagt wurde, gilt mutatis mutandis auch für diese „Künstler“. Die Arbeiten von Kowanz sind „Lichtinstallationen“, also Neon-Schriftzüge oder Lampen, die aus alten Flaschen gebastelt wurden. Das bekannteste Werk von Wurm sind zwei Meter große Gurken, die in der Salzburger Altstadt aufgestellt wurden.
Zudem durfte er einmal einen Zug der ÖBB mit „Krixikraxi“ bemalen. Bertlmann hat sich um das Ansehen Österreich in der Kunstwelt verdient gemacht, indem sie Kondome auf eine Wäscheleine hängte oder diese wie Luftballons aufblies. Kurzum, für reinen Müll, den kein normalerMensch überhaupt als Kunst anerkennen würde, dürfen sich die Glücklichen die Taschen vollstopfen.
Über einen schönen Reibach dürfen sich auch die Schriftsteller Peter Waterhouse (2012), Gerhard Roth (2016) und Florjan Lipuš (2018) freuen. Waterhouse hetzt leidenschaftlich gegen die aktuelle Regierung. Im März jammerte er über ihre angebliche „Kälte und Verpflichtungslosigkeit in derMigrationspolitik“ und verließ aus Protest den „Österreichischen Kunstsenat“, der die auserkorenen Träger der Staatspreise bestimmt. In einer Stellungnahme erklärte Waterhouse, dass er erst so spät gegangen ist, weil er noch den heurigen Preisträger mitbestimmen wollte. Bei diesem handelt es sich um einen Kärntner Slowenen, der ausschließlich auf Slowenisch schreibt und natürlich politisch links außen steht. Lipuš ist der Sohn einer Mutter, die kommunistischen Partisanen half, während der Vater gerade in der Wehrmacht gedient hatte. Wenig überraschend schreibt Lipuš auch hauptsächlich über den Nationalsozialismus. Wie originell! Auch Roth ist für seine demonstrative politisch korrekte Gesinnung und seine Ablehnung der Freiheitlichen bekannt. Erst im November hatte er noch einen Aufruf von Staatskünstlern unterzeichnet, in dem gefordert wurde, der FPÖ „keine Schlüsselministerien“ wie das Innenressort zu überlassen. Zudem ist Roth ein Fan von Alexander Van der Bellen und der EU.
In der Sparte Musik wurden Georg Friedrich Haas (2006), Olga Neuwirth (2010) und Beat Furrer (2014) geehrt. Der Komponist Haas ist regelrecht vom Hass auf das patriotische Lager zerfressen. In einem Pamphlet auf der linksextremen Propaganda-Seite „Heimat ohne Hass“ unterstellte er der FPÖ eine bloß getarnte nationalsozialistische Partei zu sein.
Laut Haas seien die „Parallelen zwischen der FPÖ, […] und der NSDAP […] offensichtlich“. Neuwirth vertonte Texte der Österreich-Hasserin Elfriede Jelinek und äußerte sich natürlich auch schon gegen die blaue Regierungsbeteiligung. Es gibt noch Dutzende weitereStaatspreise, auf die hier nicht weiter eingegangen werden kann. Beispielsweise gibt es einen „Käthe-Leichter-Preis“ für „Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt“, also eine eigene Auszeichnung für linke Weiber die Gender-Bla-Bla hervorbringen. Es ist kulturpolitisch von immenser Wichtigkeit, dass die neue Regierung diese unnötigen Preise streicht oder solchen Leuten gibt, die es wirklich verdient haben.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Ausgabe der ZurZeit, entweder hier als E-Paper, oder ab Freitag in Ihrem Kiosk.

[Text: G.I.N.; Bild:  Wikipedia/Thomas Ledl; Lizenz: CC BY-SA 4.0]