Ganz tief in der Mottenkiste der Geschichte scheint man derzeit in der EU wühlen zu wollen. Zwar ist bekannt, dass von den Grünen selten etwas wirklich Sinnvolles und Konstruktives kommt, vielmehr geht es der Partei um Bevormundung, aber die Grünen-Co-Fraktionschein im Europaparlament und migrations-und handelspolitische Sprecherin, Ska Keller, ließ nun mit einem ganz besonderen Vorschlag aufhorchen. Neuer Wein in altenSchläuchen sozusagen. Genaugenommen geht es um die „Liebkinder“ der Grünen – „Flüchtlinge“. Da sich viele Mitgliedstaaten der EU, vorallem die östlichen, weigern, den Multi-Kulti- und „Refugees-Welcome“-Wahnsin mitzumachen und keine Mohammedaner-Horden bei sich aufnehmen wollen, machte Keller, die Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik studierte, in der „Osnabrücker Zeitung“ den Vorschlag, einfach Lebensraum im Osten zu schaffen. Sie forderte die Ansiedlung größerer Flüchtlingsgruppen auch in Osteuropa und schlug vor, beispielsweise ein ganzes syrisches Dorf nach Lettland zu schicken. Ihre Visionen sind jedoch größer, im Blick hat sie auch die anderen sich weigernden osteuropäischen Staaten, wo „Flüchtlinge“ zwangsangesiedelt werden sollen. Die Option müsse trotz des Widerstands osteuropäischer Staaten besprochen werden, notfalls müsse man Staaten zwingen, so die „totalitäre“ Grüne, die offenbar vergisst, dass es nicht das erste Mal wäre, das Träume von Lebensraum nicht ganz so funktionieren wie gewünscht. Rollten damals zuerst deutsche Panzer zwecks Lebensraumgewinnung gen Osten, folgten etwas später, bei der Gegenbewegung Richtung Westen, Vertreter des Sowjetimperiums, die auch mit Zwangsumsiedlung, wie im Baltikum – die Autochtonen nach Sibirien, sowjetische Apparatschiks in die leergewordenen Landstriche – die Staaten zu ihrem „Glück“ zu zwingen suchten. Nachdem die östlichen EU-Staaten das Sowjetjoch abschütteln konnten, kann man gespannt sein, ob sie jetzt das grüne EU-Joch ohne weiteres akzeptieren.

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