Die renommierte Leipziger Galerie Kleindienst hat die langjährige Zusammenarbeit mit ihrem Künstler Axel Krause beendet. Dieser bekennt sich offen zur Politik der AfD und postet seit geraumer Zeit extreme politische Ansichten und Verschwörungstheorien auf seinem privaten Facebook-Profil. Die Haltungen des Künstlers will Galerist Christian Seyde nicht unterstützen.

Krause gehört weder der Partei an noch hat er sich je öffentlich zu ihr bekannt. Laut Galerist Christian Sende, der u.a. für „arte“ arbeitet und tief am linken Rand der Kulturszene etabliert ist, würde der international bekannte Maler „verschwörungstheoretische Positionen" vertreten und habe „rechtes Gedankengut" geäußert.

Eine Kommentatorin des Kultursenders „arte“ bemerkt dazu überdies: Dort, bei Krause, sei vermutlich noch viel mehr. Denn er sage ja nicht alles, was er denkt, und was er denke, sei vermutlich noch viel schlimmer als das, was er sage.

Axel Krause kommentiert diese Zensur lakonisch: „Kreativer Schnitt! Vermutungsjournalismus."

[Text: A.L.; Bild: Wikipedia/Frank Vincentz; Lizenz: CC BY-SA 3.0]