Während in der nächsten Druckausgabe der „Zur Zeit“, also in der Osterwoche, das Thema „sinkende Fertilität: Lenden-lahm“ behandelt wird, will jetzt ein belgischer Arzt den Preis für künstliche Befruchtung so senken, dass „auch arme Afrikanerinnen ihren Kinderwunsch erfüllen können“. So liest man es in der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“. Bekanntlich sinkt in der autochthonen europäischen Bevölkerung die Geburtenrate auf dramatische Tiefststände, und künstliche Befruchtung ist nach wie vor eine relativ teure Angelegenheit, die sich nicht jedermann leisten kann.

Das Phänomen des Geburtenrückgangs und der Überalterung ist ein Problem für alle europäischen Völker und die Industriestaaten der nördlichen Hemisphäre überhaupt. Der im „Spiegel“ zitierte belgische Arzt will nun den Preis für die künstliche Befruchtung unter 200 Euro drücken. Er erklärt dazu: „In manchen Ländern Afrikas sind 300 Euro inklusive Personalkosten realistisch“. Ganz so, als wäre es ein Problem Schwarzafrikas, dass dort zu wenig Kinder auf die Welt kämen. In der Tat ist die Bevölkerungsexplosion in Schwarzafrika nach wie vor eines der gravierendsten Probleme und künstliche Befruchtung keinerlei Notwendigkeit.

 

Lesen Sie mehr zur schwindenden Fertilität der europäischen Völker und zu Problemen der künstlichen Befruchtung in der nächsten Druckausgabe der „Zur Zeit“ am 3. April an ihrem Kiosk.

 

A. M.

 

 

(Bild: drsuparna/wikimedia.org)