Die Jammerei der sogenannten NGO´s war kaum zu überbieten als das Innenministerium mit den geplanten Subventionskürzungen in der Höhe der Spenden aufhorchen ließ. Von Verrat am Spender und ähnlichem Unsinn war zu hören. Erich Fenninger, der Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe, faselte gar von einer „hoheitlichen Aufgabe, die Menschen im Transit zu versorgen“, was eben durch die Nichtregierungs-Organisationen übernommen worden wäre.

Tatsache ist, dass die Truppe um „Volkshilfe“ und Co. bestens an der Invasion aus dem Orient verdient. Tausende Mitarbeiter hätten keinen Job, würde da nicht die Ware Flüchtling existieren, die man mittels Steuermitteln umsorgt. Wenn schon von Verrat die Rede ist, sollte man diesen am Steuerzahler sehen. Denn entgegen jenen, die ihr privates Geld für die sogenannten Flüchtlinge spenden, wurden die Steuerzahler nicht gefragt, ob sie bereit sind, hunderte Millionen Euro für die Einwanderer aufzuwenden. Nicht jeder ist vom krankhaften Helfer-Wahn befallen, der für Menschen, die weder Flüchtlinge sind, noch sonst wie bedroht werden, freiwillig Unsummen aufbringen möchte, um eben diesen ein schönes Leben zu bereiten. Niemand zwingt die Hilfsorganisationen, sich derart für die Einwanderer ins Zeug zu legen. Man macht es aber natürlich, auch weil man sich ja selbst gerne in der Rolle des guten Samariters sieht und nebenbei letztlich kein Risiko eingeht, denn der Staat kommt ja doch für alles auf. Denn jene Kosten sind ja förderbar, die nicht durch Zuwendung Dritter – also vor allem Spenden – abgedeckt sind. Also kein Grund zum Sparen für die Berufs-Helfer.

Wenn das aber der Staat nun so haben möchte und langsam beginnt den Geldhahn zuzudrehen, ist natürlich die Betroffenheit groß, geht es doch um Posten und Einfluss. Nicht von der Regelung betroffen sind im Übrigen die kirchlichen Organisationen wie die Caritas und die Diakonie. Mit ihnen hat der Bund nämlich separate Vereinbarungen getroffen.

 

[Text: F. X. S.; Bild: Dennis Skley/Flickr]