Zuerst brach Hillary Clinton am Rande einer 9/11-Gedenkfeier in New York fast zusammen und musste von Sicherheitsleuten gestützt ins Auto gebracht werden, und nur anderthalb Stunden später zeigte sich die an einer Lungenentzündung erkrankte 68-Jährige strahlend den Fernsehkameras, als wäre nichts geschehen. Die wundersame Blitz-Genesung der demokratischen Präsidentschaftskandidatin gibt jedenfalls Rätsel auf.

Im Internet werden deshalb Gerüchte laut, Clintons Wahlkampfteam ließ in Wirklichkeit eine Doppelgängerin der Politikerin vor die Kameras treten. Als Begründung wird unter anderem angeführt, dass sich die Nase Clintons während des Besuches bei ihrer Tochter Chelsea, wohin Clinton nach dem Beinahe-Kollaps gebracht wurde, verändert habe. Ebenfalls merkwürdig: Während auf alten Aufnahmen der Zeigefinger Clintons etwas länger als ihr Ringfinger ist, scheint sich das Größenverhältnis nach der raschen Genesung umgekehrt zu haben. In anderen Kommentaren wird wiederum auf unterschiedliche Gesichtszüge verweisen.

Ob Zufall oder nicht: Just zu dem Zeitpunkt, wo der Gesundheitszustand Clintons und ihr Umgang mit der Wahrheit im Mittelpunkt des Interesses standen, gab der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman die Aufnahme von Ermittlungen gegen die Trump-Stiftung bekannt. Schneiderrman verdächtigt die Stiftung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten des „Fehlverhaltens“. Worin dieses genau liegen soll, teilte der Staatsanwalt jedoch nicht mit.

 

[Text: B. T.; Bild: Always Trump/Twitter]