Die Berichterstattung rund um die linke Demonstration durch die Mainstream-Medien ist ein Graus: So wird unisono von der „friedlichen Demonstration“ gesprochen, nur am Rande wird erwähnt, dass doch 97 Mal Personendaten ermittelt wurden, 35 Verwaltungsanzeigen ausgesprochen wurden und nach einem tätlichen Angriff auf einen Polizisten im Bereich Stephansplatz der Angreifer strafrechtlich zur Anzeige gebracht wurde – von letzterem liest man außerhalb der Polizeipresseaussendung nichts.

Aber worauf sich alle stürzen, ist der Fall des Vorsitzenden der Identitären Bewegung Martin S., er wurde nach seinen eigenen Angaben im Bereich des Schottentors von mehreren Vermummten tätlich angegriffen und wehrte sich mit einer so genannten „Pfefferspray-Pistole“. In den gleichgeschalteten Medien herrscht keine Aufregung darüber, dass Passanten im Bereich von U- und Straßenbahnstationen überfallen werden, sondern viel mehr darüber, dass sich der Betroffene auch noch verteidigt – da das Opfer ein Rechter ist, wird er gleich unter Generalverdacht gestellt.

 

[Text: W.-R. M.; Bild: Screenshot Twitter LPD Wien]