Wiedermal kümmern sich die Linken um die wichtigen Probleme unserer Zeit und verdrehen die Geschichte: Denn nun fordern die Linken unter der Führung einiger Zeithistoriker aus Graz, Klagenfurt, Wien, Salzburg und Linz eine Aberkennung von Globkes Ehrenzeichen – sie sehen das heurige Gedenkjahr der Republik als geeigneten Anlass. Künftig soll die Aberkennung von verliehenen Ehrenzeichen etwa von Personen mit NS-Vergangenheit möglich sein – so der Wunsch der linken Historiker.
Anlassfall ist die von einigen Historikern geforderte Aberkennung des Ehrenzeichens von Hans Globke, der unter anderem nationalsozialistische Rassengesetze mitverfasst hat.
„Das Statut für das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich kennt keinen Tatbestand der Aberkennung von durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen“, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der NEOS zu diesem Thema.
Aber, wen wundert es, der grüne Van der Bellen findet die Idee der Aberkennung gut: „Selbstverständlich hätte es 1956 niemals zu einer Ordensverleihung an Hans Globke kommen dürfen. Ich halte es daher für richtig und notwendig, dass es zu einer Aberkennung dieses Ordens kommt.“

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[Bild: Bundesheer]