In einem Bericht über die weltweite Situation der Pressefreiheit im „Mittagsjournal“ des ORF nutzte der Staatssender die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ um für die Beibehaltung der Zwangsgebühren zu werben. Deren Abschaffung wäre ein Angriff auf die Pressefreiheit. Gemeint ist natürlich nichts anderes, als dass sich die mehrheitlich weit links stehende Journalistentruppe, sich weiterhin die Hetzte gegen eine bestimmte Partei und einen Großteil der die eigene Bevölkerung fürstlich bezahlen lassen will. Frau Dr. Romina Möhring die Präsidentin der „Reporter ohne Grenzen Österreich“ bezeichnete etwa die Kritik an der einseitigen Berichterstattung des Herrn Gelegs über die Wahlen in Ungarn als Angriff auf die Pressefreiheit seitens einer Regierungspartei. Sie glaubt allen Ernstes, dass linke Journalisten über den Dingen stehen und deren Ausführungen und Belehrungen von jedermann hinzunehmen sind, auch wenn sie mit Objektivität und Ausgewogenheit nichts zu tun haben. Betrachtet man die Veröffentlichungen des Vereins weiß man sofort welcher Geist dort weht. Man beklagt etwa die kroatische Gedenkfeier in Kärnten die der Opfer der kommunistischen Partisanen gewidmet ist. Mitarbeiter von ORF, Vice, Standard oder News wären schon gehindert worden von der Veranstaltung zu berichten. Die Frage bleibt, na und! Warum soll man sich bei einer Totengedenkfeier von derartigen tendenziösen Medien stören lassen müssen und dann noch deren hetzerische Berichte über sich ergehen lassen. Freiheit ist nicht nur für die Medien da. Ganz abgesehen davon wo regen sich die Damen und Herren auf, wenn durch sogenannte „Verhetzungsparagrafen“ die eigentlich Zensurparagrafen sind, in Wirklichkeit nur andere Meinungen unterdrückt werden. Was die etablierten Medien betrifft; die Pressefreiheit ist in Europa viel mehr durch die Selbstzensur der politisch Korrekten Berichterstattung in Gefahr, ja teilweise schon längst abgeschafft, als durch irgendwelche rechten Politiker.

[Text: H.W.; Bild: www.cpoe.or.at/Inhaltde/ORF-Volksbegehren]