In dem sozialen Netzwerk Twitter ging es wegen einer Aktion der Identitären Bewegung rund, aber besonders schockierend waren Aussagen von PR-Berater, Unternehmer und politischen Aktivisten (Definition Wikipedia) Rudi Fußi – zeigten sie ja wieder einmal wie tolerant manch Linker ist: „Gehören runtergschossen vom Balkon dieses Gsindel“. Denn Anhänger der Identitären Bewegung hatten den Balkon der EU-Agentur für Grundrechte erklommen. Nach einem kurzen Polizeieinsatz war die Demonstration aber wieder friedlich geräumt worden.

Nur wenig Kritik wurde wegen Fußis Aussage laut: FPÖ-Generalsekretär Vilimsky übte aber welche: „Rudi Fußi, in der österreichischen Polit- und Medienszene, ebenso wie auf Twitter bestens vernetzt, zeigte in seiner Reaktion , wes Geistes Kind er tatsächlich ist“, schrieb er auf „Storify“. Mit „Typen wie Rudi Fußi“ beginne Faschismus wirklich, so Vilimsky.

Später ruderte Fußi aber zurück und entschuldigte sich via Twitter für seine Aussage: „Gewalt ist immer scheiße. Diese identitären Idioten haben mich das kurz vergessen lassen. Eine Fehlleistung meinerseits“.

Man stelle sich nur vor ein Rechter tätigt solche Aussagen in einem sozialen Netzwerk – mit einer schlichten Entschuldigung wäre es wohl nicht getan…

 

W.-R. M.

 

 

(Bild: Twitter)