Nun wurde bekannt, dass der vormalige SPD-Vorsitzende und große Star der deutschen Linkspartei, Oskar Lafontaine, um den Jahreswechsel seine Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht geehelicht hat. Für Sahra Wagenknecht, die sich politisch-ideologisch, aber auch vom Styling her, gerne als Kopie der roten Ikone Rosa Luxemburg hintrimmt, ist es die zweite Ehe, für den nunmehr 70-jährigen Linkspolitiker bereits die vierte. Er stößt damit in die Liga von Gerhard Schröder und „Joschka“ Fischer vor, die beide nahezu ein halbes Dutzend Mal verheiratet waren.

Diese Art von linker Promiskuität ist vielleicht für in die Jahre gekommene Alt-68er nicht sonderlich verwunderlich, kurios ist allerdings, dass die ultralinken Spitzenleute immer den bürgerlichen Hafen der Ehe ansteuern. Manifestiert sich hier ein neues linkes Spießertum? Oder ist es die sich immer wieder wiederholende Suche nach dem trauten Glück zu zweit durch ewig pubertierende Linkspolitiker?

 

A. M.

 

 

(Bild: Steschke/wikimedia.org / Pujanak/wikimedia.org)