Einmal mehr bestätigt sich, dass die Grünen eine „Melonenpartei“ – also außen grün, innen aber tiefrot – sind. Zuerst verlangte kürzlich bei einer Debatte im Berliner Abgeordnetenhaus Katalin Gennburg, eine Abgeordnete der Linken: „Wir sollten Hausbesetzungen entkriminalisieren.“ Unterstützung erhielt Gennburg von Antje Kapek, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, die sich sogar auf Andrej Holm bezog. Gerade in der deutschen Hauptstadt sind die von Linksextremen durchgeführten Hausbesetzungen ein Problem.

Der Linksideologe Holm, der nach nur einem Monat als Berliner Staatssekretär zurücktreten musste, weil er verschwiegen hatte, dass er für den DDR-Inlandsgeheimdienst Stasi als hauptamtlicher Mitarbeiter tätig war, rechtfertigt Hausbesetzungen folgendermaßen: „Das Nutzen von Räumen ohne die Zustimmung der Besitzenden stellt nicht nur die bestimmende Rolle des Eigentums infrage, sondern eröffnet vor allem Räume für andere Formen des Alltags.“ Was der Kommunist Holm fordert, ist also nichts anderes als die Abschaffung des Privateigentums, das bekanntlich neben der Familie die wichtigste Grundlage der bürgerlichen Gesellschaft ist.

Der linksgrüne Schulterschluss in Berlin rief dennoch keine Welle der Entrüstung hervor, obwohl das Eigentumsrecht vom Grundgesetz geschützt wird. Einzig von der AfD kommen klare Worte. Uwe Wurlitzer, der Generalsekretär des Landesverbandes Sachsen, betont, dass „wir hier ganz deutlich von einer Aufforderung zur Enteignung, entweder durch die Gewalt der Straße oder durch den Staat sprechen müssen“. Zudem weist Wurlitzer darauf hin, dass „die besetzen Häuser seit Jahrzehnten als Unterschlupf linksradikaler Gewalttäter dienen“, und dafür seien „keine amtlichen Freibriefe anzustreben“.

 

[Text: B. T.; Bild: Nicor/wikimedia.org]