Am vergangenen Wochenende wurde die Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege auf dem Kärntner Ulrichsberg mit Farbbeuteln beschmiert. Zu dieser Schandtat, die eine Sachbeschädigung im Sinne des Strafgesetzbuches darstellt, bekannte sich die „Autonome Antifa W“. Auf Facebook brüsten sich die Linksextremisten: „Angreifbare Traditionspflege: Nazi-Gedenkstätte am Ulrichsberg mit Farbbeuteln angegriffen.“ Des Weiteren schreiben die Ultralinken: „wir haben die gedenkstätte ulrichsberg zerstört, nicht, um die vergessen zu machen, die die geschichte des zweiten weltkrieges so blutig geschrieben haben. vergessen werden wir sie nicht, die den tod von millionen von menschen auf ihrem gewissen haben. vergessen werden wir sie nicht, die im grauen feldrock für ein system der vernichtung und des todes ihr leben ließen, aber ehren, ehren niemals.“

Verübt wurde die Straftat von einem „kommando z.a.l.a. 1997“. Ein „kommando z.a.l.a.“ bekannte sich zur Zerstörung von Gedenktafeln auf dem Ulrichsberg in der Nacht auf den 17. August 1997. Der Sachschaden betrug damals eine Million Schilling (ca. 72.000 Euro). Im Bekennerschreiben wurde damals die gleiche Formulierung verwendet wie nun auf Facebook. „Zala“ war unter anderem der Deckname einer titokommunistischen Partisanin in Kärnten.

Darüber hinaus bekannten sich damals die Linksextremisten zur Gewalt als Mittel zur Erreichung politischer Ziele. Denn „Antifaschist/in“ zu sein bedeute „vor allem auch sich der Verantwortung bewußt zu werden und danach zu handeln“. Dass auch noch eine Passage aus einem Lied der kommunistischen Tito-Partisanen, die für die Ermordung unzähliger Zivilisten verantwortlich waren, zitiert wurde, rundet das Bild ab.

 

[Text: B. T.; Bild: Ulrichsberggemeinschaft]