Die Gedenkstätte auf dem Kärntner Ulrichsberg für die Opfer der beiden Weltkriege wurde beschmiert. „Die unbekannten Täter öffneten die mit fünf Vorhängeschlössern versperrte Türe des Haupteinganges zur Kirchenruine, in der sich die Gedenkstätte befindet, gewaltsam. Danach bewarfen sie Innenwände und Gedenktafeln mit roten und schwarzen Farbbeuteln“, berichtet der ORF auf seiner Internetseite.

Bei den „unbekannten Tätern“ handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Linksradikale und Tito-Verherrlicher. Denn diese versuchten im Vorfeld der Ulrichsbergfeier, die heuer in der Nähe von Karnburg stattfand, Patrioten zu bedrohen und zu terrorisieren. So weist die Ulrichsberggemeinschaft darauf hin, dass vor den Feiern zum 10. Oktober in Kärnten die sogenannte „Radikale Linke Koroska“ – „Koroska“ ist die slowenische Bezeichnung für Kärnten – auf ihrer Facebook-Seite schrieb: „Nie wieder Kärnten“. Zudem drohten die gewaltbereiten Linksextremisten den Teilnehmern und Organisatoren der Ulrichsbergfeier: „Wir werden auch in diesem Jahr wieder versuchen das Treffen zu stören, blockieren und weiteres. Antifa heißt (Ulrichsberg)Wandern!“

Darüber hinaus versuchten vermummte Linksradikale den Festakt des Kärntner Abwehrkämpferbundes im Klagenfurter Konzerthaus anlässlich des 96. Jahrestags der Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 zu stören. Auf einem Banner der Linken stand „Kein Frieden mit Kärnten“, zudem wurde die in Kroatien verbotene jugo-kommunistische Fahne geschwenkt. Die linken Störer konnten ungestraft entkommen. Angesichts der Schandtat vom Ulrichsberg sagt nun Herbert Kandussi, Obmann der Ulrichsberggemeinschaft: „Wir erwarten uns nun, das die Polizei die Täter ausfindig macht, zumal es zahlreiche konkrete Hinweise gibt.“

 

[Text: B. T.; Bild: Ulrichsberggemeinschaft]