Wieder ist es Medienberichten zufolge rund 350 illegalen Einwanderern gelungen, auf rechtswidrige Weise den doppelten Grenzzaun in Ceuta zu überwinden und auf diese Weise von Marokko in die spanische Exklave in Nordafrika und damit auf EU-Gebiet zu gelangen. Bereits am vergangenen Freitag spielten sich ähnliche Szenen ab, damals gelang es rund 500 Afrikanern, sich mit Einsatz von Gewalt, da ja ein Hindernis, nämlich der Grenzzaun überwunden werden musste, sich unbefugt Zutritt in die EU zu verschaffen.

Die illegalen Einwanderer werden von den Systemmedien – dem Staatssender ORF eingeschlossen – politisch korrekt und verharmlosend als „Migranten“ oder als „Flüchtlinge“ bezeichnet. Und auch die internationalen Nachrichtenagenturen, deren Meldungen oft eins zu eins übernommen werden, arbeiten längst im Dienste der politischen Korrektheit. Gibt man nämlich die beiden folgenden Sätze in eine Suchmaschine ein, erhält man etliche Treffer, die auf bundesdeutsche und österreichische Medien hinweisen: „Einige der Schutzsuchenden sowie mehrere Vertreter der Sicherheitskräfte wurden demnach verletzt. Einwanderer aus Afrika versuchen immer wieder, mit dem Vordringen auf die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der marokkanischen Mittelmeerküste EU-Boden zu erreichen.“

Bei genauem Lesen wird deutlich, wie sehr manipuliert wird. Im ersten Satz heißt es zwar, dass Vertreter der Sicherheitskräfte, also der Polizei, verletzt wurden und somit eine strafbare Handlung gegen Leib und Leben vorliegt. Allerdings wird tunlichst vermieden, dafür die „Schutzsuchenden“ verantwortlich zu machen. Allerdings: Wie soll ein Polizist anders verletzt worden sein als bei der Abwehr illegaler und gewaltbereiter „Schutzsuchender“? Im zweiten Satz ist zwar – den Tatsachen entsprechend von Einwandern aus Afrika und nicht von „Flüchtlingen“ die Rede, jedoch wird das illegale und gewaltsame Vordringen auf EU-Gebiet als etwas Normales dargestellt.

 

[Text: B. T.; Bild: Xemenendura/wikimedia.org]