In Malmö ist das Leben gefährlich. Wie Olga Banach, eine Reporterin der russischen Nachrichtenagentur RT berichtet, stehen in der drittgrößten Stadt Schwedens Gewalt und Bandenkriege an der Tagesordnung. Besonders schlimm ist die Lage in den Ghettos am Rande der Stadt, die „eigenen Regeln folgen“ und wo es zu „Auseinandersetzungen mit Waffengewalt“ kommt. Schuld daran ist die Masseneinwanderung der letzten Jahre und Jahrzehnte. Denn 31 Prozent der rund 300.000 Einwohner Malmös wurden im Ausland geboren, und 41 Prozent haben einen sogenannten „Migrationshintergrund“ –im Stadtteil Rosengard sind es sogar 90 Prozent. Und die meisten Einwanderer stammen aus Krisengebieten wie dem Irak, Somalia, oder vom Balkan.

Wie Banach berichtet, führten die ethnischen Konflikte im März 2015 sogar zur Schließung einer weiterführenden Schule, weil die Sicherheit der Schüler nicht mehr gewährleistet werden konnte. Zudem lösen die Einwanderer ihre Konflikte lieber selbst anstatt – wie in Europa üblich – die Polizei zu rufen. Und während der Sommerwochen bestehe eine „besondere Sicherheitslücke“, weil der Großteil der Polizisten auf Urlaub ist und es „zu kostspielig“ sei, Polizisten aus anderen Teilen Schwedens in der Stadt unterzubringen.

Für Kent Ekeroth, einem Angeordneten der patriotischen Schwedendemokraten, ist Malmö bereits eine „verlorene Stadt“. So weit will der frühere schwedische Polizeichef Torsten Elofsson nicht gehen, aber im Vorjahr sagte er in einem Interview, dass es in Schweden längst „No-go-Zonen“ gäbe, also Bereiche, wo die Polizei kaum mehr arbeiten könne. Elofsson erklärte: „Vor Jahren konnte man problemlos mit zwei Beamten zu einem Einsatz gehen. Nun muss man vier Beamte und zwei Fahrzeuge schicken. Und wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz fährt, braucht sie eine Polizeieskorte. Sie (die Einwandererbanden, Anm.) werfen Steine und versuchen, die Feuerwehr vom Löschen des Feuers abzuhalten“.

Aber das politische und mediale Establishment Schwedens schweigt zu alledem. Schließlich gilt Einwanderung den Dogmen der politischen Korrektheit entsprechend als etwas Positives und wegen der Überalterung Schwedens als notwendig. Tatsächlich aber werden nur unnötig zusätzliche Probleme geschaffen.

 

[Text: B. T.; Bild: wikimedia.org]