Nun wurde das Ergebnis der Anfang Juli an den heimischen Universitäten durchgeführten Mediziner-Aufnahmetests bekannt. Von den 1.561 Personen, die im Herbst mit dem Medizinstudium anfangen dürfen, sind 51 Prozent Frauen. Vertretern der Political Correctness sowie Feministinnen ist das dennoch zu wenig: Weil sich unter den insgesamt 9.848 Bewerbern um die Studienplätze 58 Prozent Frauen befunden haben, zeige das Ergebnis ein weiteres Mal die angebliche Benachteiligung des weiblichen Geschlechts.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf – nämlich, dass Männer in bestimmten Bereich bessere Fähigkeiten haben als Frauen– soll nun erneut an den Aufnahmekriterien manipuliert werden. So pocht SPÖ-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser gegenüber der Tageszeitung „Die Presse“ auf eine Änderung des Aufnahmetests, denn das sei ihr „als Frau und Medizinerin ein persönliches Anliegen“. Seitens des zuständigen, ÖVP-geführten Wissenschaftsministeriums zeigt man sich gesprächsbereit.

Es wäre nicht das erste Mal, dass für zukünftige Medizinstudenten die Spielregeln geändert werden. Denn seit es in Österreich Aufnahmetests gibt, schneiden Männer besser ab als Frauen. Auch wenn es Emanzen und Gender-Ideologen ein Dorn im Auge ist: Frauen und Männer haben, biologisch durch die Evolution bedingt, unterschiedliche Stärken und Schwächen. So ist etwa bei Männern das für Chirurgen wichtige räumliche Vorstellungsvermögen deutlich besser ausgeprägt als beim weiblichen Geschlecht.

 

B. T.

 

 

(Bild: SSgt. Derrick C. Goode, U.S. Air Force/wikimedia.org)