In einem slowenischen Auffanglager nahe der kroatischen Grenze brennen sie die Zelte ab. In Spielfeld an der steirischen Grenze durchbrechen sie die Absperrungen gewaltsam, um dann ohne jede Rücksicht auf den Straßenverkehr auf der Bundesstraße hordenweise Richtung Graz zu ziehen. In einem Klagenfurter Quartier gibt es eine Massenschlägerei, weil einer sich in seiner Nachtruhe von einem kurdischen Übersetzer, der einer Familie ein Glas Wasser brachte, gestört fühlte.

Während die Medien vorzugsweise nach wie vor kleine Kinder und Frauen ablichten, sind es in Wahrheit zunehmend marodierende Horden, die hier von der Türkei und über Griechenland kommend den Balkan in Richtung Norden durchqueren. Sie lassen sich zwar an den Grenzen teilweise recht und schlecht registrieren, aber keiner ist dort in der Lage, den Wahrheitsgehalt ihrer Angaben zu überprüfen.

Nach wie vor aber funktioniert die Sogwirkung, die Angela Merkel mit ihrer Einladung ausgelöst hat. Viele wollen noch vor dem Winter bzw. vor einer Grenzschließung nach Mitteleuropa gelangen. Am stärksten bekräftigt dürfte der Migrationswille aber durch die Tatsache werden, dass die bereits nach Deutschland gelangten Menschen ihren Freunden und Verwandten in Syrien und in den anderen Auswanderungsgebieten via Smartphone signalisieren dürften, welche Gesellschaft sie hier vorfinden: Nicht nur jene der Willkommenskultur, sondern vor allem eine allzu schwache und allzu dekadente Gesellschaft, die nicht einmal in der Lage ist, Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten und deren Exekutivorgane jeden Gewalt- und Willkürakt zu lassen. So nach dem Motto: Kommt alle, sie halten euch ohnedies nicht wirklich auf.

 

 

Text: A. M.
Bild: Rudolf Moser