„Masseneinwanderung gefährdet sozialen Zusammenhalt“

 

 Auf einer Tagung der regierenden Konservativen hat die britische Innenministerin Theresa May Klartext gesprochen: Die Masseneinwanderung nach Großbritannien gefährdet den sozialen Zusammenhalt. Wörtlich sagte die Politikerin: „Wenn die Einwanderung zu groß ist, wenn die Geschwindigkeit der Veränderung zu stark ist, ist es unmöglich, eine zusammenhaltende Gesellschaft zu schaffen. Es ist schwierig für Schulen und Spitäler und die Schlüsselinfrastruktur wie Wohnen und Verkehr, damit umzugehen.“ Zudem warnte May, dass im Niedriglohnsektor ein Lohndumping drohe.

Tatsächlich leidet Großbritannien unter einer anhaltenden Masseneinwanderung. Zwar versprach die konservative Regierung von Premier David Cameron, die Nettoeinwanderung ins Vereinigte Königreich auf unter 100.000 Menschen pro Jahr zu senken, jedoch ist man von diesem Ziel weit entfernt. Wie das britische Statistikamt ONS im März bekanntgab, betrug die Nettoeinwanderung im Vorjahr rund 330.000 Personen.

Die Warnung von Innenministerin May kam nicht von ungefähr. Zuvor hatten die britischen Multikulti-Fanatiker eine „Studie“ veröffentlicht, wonach Großbritannien von der Masseneinwanderung finanziell profitiere. So behauptet ein „Zentrum für Forschung und Analyse von Migration“, dass Einwanderer aus europäischen Ländern zwischen 2001 und 2011 netto mehr als 20 Milliarden Pfund (rund 27 Milliarden Euro) in den britischen Haushalt einzahlten. Allerdings kommt die Mehrheit der Einwanderer nicht aus Europa, sondern aus den ehemaligen Kolonien, also aus Afrika, der Karibik und Asien.

 

 

Text: B. T.
Bild: UK Home Office/wikimedia.org