„Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses weltweit eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der politischen Einflussnahme...“, ist auf dem Umschlagseite des im Kopp-Verlag erschienen Buches zu lesen.

Das Bemerkenswerte an diesem Werk der amerikanischen Universitätsprofessorin ist, dass das Buch bereits 2010 in englischer Sprache unter dem Titel Weapons of Mass Migration – Forced Displacement, Coercion and Foreign Policy erschienen ist.

Es ist also weit davon entfernt, ein „Schnellschuss“ zur aktuellen Katastrophensituation in Europa zu sein. Und es ist weit davon entfernt, wie es die „Willkommensgrüßler“ und „Menschlichkeitsbeschwörer“ nennen würden, das Werk eines notorischen Nationalisten, Rassisten und/oder Xenophoben zu sein.

Anhand von über 50 Beispielen erläutert Greenhill, wie „die Urheber dieser Nötigungspolitik beabsichtigen, das Verhalten der Zielstaaten zu beeinflussen, indem sie vorhandene und miteinander konkurrierende politische Interessen und Gruppen ausnutzen und indem sie auf die Kosten oder Risiken einwirken, die der Bevölkerung der Zielstaaten auferlegt werden.“

Welches die Zielstaaten des gegenwärtigen Ansturms sind, wird immer deutlicher, nachdem sich nun auch Frankreich weigert, Asylwerber aufzunehmen.

Um dagegen die Urheber hinter diesem Anschlag zu identifizieren, braucht man sich wohl nur die jüngste Geschichte der letzten 10 Jahre eingehend anzuschauen.

 

[Text: W. T.; Bild: ZZ-Archiv]