Es geht nicht mehr an, die herrschende Unkenntnis der jüngeren Geschichte erneut dem Vorwurf der fehlenden Auseinandersetzungmit dem Faschismus, dessen Restauration und des Antisemitismus auszusetzen. Sowohl die an sich einer „Staatsferne“ verpflichteten Rundfunk- und Fernsehanstalten, die neuen „Medien-Verbünde“, Journalisten (neues Berufsbild „Influencer“) nutzen die vom Zaun gebrochene Antisemitismus-Debatte, um mit der „Nazi-Keule“ Richtung und Haltung zu zeigen. Jüngst im ZDF durften Zuseher nicht nur „Bullshit“ betrachten und erleiden, wie z. B. ineinem der Gespräche des Herrn Markus Lanz mit einem Herrn Uwe-Karsten Heye („sehr interessant“) über die angeblich fehlende Aufarbeitung des Nationalsozialismus.
Damit wird weiterhin seit der sogenannten 68er Zeitan einer Legende von Halbwahrheiten gestrickt, die geradezu groteske Züge annimmt. (Seit den „Nürnberger Prozessen“, den folgenden Entnazifizierungsverfahren und zahllosen Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit, der Justiz und in der Publizistik ist ein in der Geschichte wohl beispielloses Vorbild gegeben worden, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Dies wurde vom Ausland weitestgehend anerkannt, insbesondere von Israel. Der vormalige israelische Ministerpräsident Ben Gurion erkannte sogar die Verdienste Konrad Adenauers ausdrücklich an)....

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