Während die Politik ständig wiederholt, dass durch die massenhafte Einwanderung die Kriminalität nur geringfügig steigen würde, sprechen die realen Zahlen eine andere Sprache. So wurde jetzt bekannt, dass in den sächsischen Gefängnissen die Zahl ausländischer Strafgefangener drastisch gestiegen ist, mittlerweile ist jeder fünfte aus dem Ausland. Im Laufe des vergangenen Jahres wurde ein Anstieg von 16 auf 20 Prozent verzeichnet. Zum Stichtag 19. Januar 2016 waren im Freistaat laut Justizministerium 3.518 Gefangene, darunter 702 Ausländer, zu verzeichnen.

Unter den aus 56 Nationen stammenden Straftätern waren am stärksten Tunesier (16 Prozent), Polen (12,5 Prozent) und Tschechen (12,1 Prozent) vertreten, gefolgten von Libyern und Rumänen. Besonders der Anteil tunesischer Gefangener unter den inhaftierten Ausländern ist deutlich, von 2,7 Prozent (Ende März 2010) auf 16 Prozent gestiegen.

Innenminister Markus Ulbig (CDU) hatte bereits darauf verwiesen, dass Tunesier im vergangenen Jahr besonders oft straffällig wurden. Obwohl ihr Anteil an den Zuwanderern nach Sachsen nur vier Prozent betrage, machten sie 23,9 Prozent aller Tatverdächtigen aus. Sie zählen auch überdurchschnittlich oft zu dem Mehrfach-/Intensivtätern.

 

[Text: M. H.; Bild: Michimaya/wikimedia.org]