Art. 3 des deutschen Grundgesetzes stellt unmissverständlich fest: Nach dieser Bestimmung darf niemand unter anderem wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden. Geht es aber nach linken Gutmenschen, die gerne behaupten, sie seien die „Anständigen“, dann soll dieses Diskriminierungsverbot gegenüber Patrioten nicht gelten. So läuft derzeit im oberfränkischen Oberkotzau eine Kampagne gegen den AfD-Funktionär Gerd Kögler, den die Bezirksregierung zum neuen Direktor der dortigen Mittelschule – die sich als „Schule ohne Rassismus“ bezeichnet und einen Ausländeranteil von rund 20 Prozent hat – berufen hat.

Nachdem die Entscheidung der Bezirksregierung bekannt geworden war, setzte sofort eine Menschenhatz gegen Kögler ein, der seit 20 Jahren Lehrer und seit 2012 eine Schule in Hof geleitet hatte. „Leider kein Scherz: Courage-Schule in Oberkotzau in Oberfranken bekommt AFD-Funktionär als Schulleiter“, schrieb „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Bundeskoordination“. Und die Systemmedien griffen das Thema dankbar auf: „,Schule ohne Rassismus‘ bekommt AfD-Funktionär als Rektor“, titelte etwa die „Süddeutsche Zeitung“. Und der „Focus“ schrieb in seiner Internetausgabe, dass wegen dem AfD-Politiker „die Eltern auf die Barrikaden gehen“. Die Systempresse suggeriert, dass Köglers Bestellung zum Schuldirektor zwar rechtlich in Ordnung, aber dennoch moralisch unhaltbar sei.

Kögler erklärt in einem Interview mit „Russia Today“ er könne nicht verstehen, dass man wegen seiner AfD-Mitgliedschaft Zweifel an seiner Verfassungstreue hegt. Zudem findet er es „etwas nachdenkenswert, warum man jetzt ausgerechnet bei einem AfD-Mitglied so einen Aufwand treibt“, zumal es auch genügend Schulleiter gibt, die Mitglieder in anderen Parteien sein. Und was die Systempresse verschweigt: Köhler war laut eigenen Angaben von 1991 bis 2007 SPD-Mitglied.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot schule-oberkotzau.at]