Angela Merkel setzt ihren „Wir schaffen das“-Kurs unbeirrt fort. Geht es nach der deutschen Bundeskanzlerin, dann soll die EU eine Million Syrer aufnehmen. „Dass eine EU mit 500 Millionen Menschen nicht eine Million Syrer aufnehmen kann, das leuchtet mir nicht ein. Das wird kein gutes Bild unseres Kontinents abgeben“, sagte Merkel am Samstag auf einer CDU-Veranstaltung in Neubrandenburg. Damit wird sich der Graben zwischen Deutschland und EU-Staaten wie Ungarn, Polen oder der Slowakei, die sich weigern, sogenannte Flüchtlinge aus islamischen Ländern aufzunehmen, noch weiter vertiefen.

Merkel sagte auch, dass die meisten der sogenannten Flüchtlinge, die im Vorjahr in die Bundesrepublik gekommen waren, nur einen vorübergehenden Schutzstatus erhalten hätten. Daher forderte die Bundeskanzlerin die syrischen und irakischen Flüchtlinge wieder auf, nach dem Ende der Kämpfe wieder in ihre Heimatländer zurückzukehren. Angesichts der üppigen Sozialleistungen in Deutschland werden es die meisten Syrer und Iraker wohl vorziehen zu bleiben anstatt sich am Wiederaufbau ihrer Heimat zu beteiligen.

Mittlerweile haben immer mehr Bundesdeutsche die Schnauze voll von Merkel und ihrer unverantwortlichen Politik. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA sprechen sich 39,9 Prozent für ihren Rücktritt aus, die meisten nennen Merkels Flüchtlingspolitik als Grund. Aber immerhin noch 45,2 Prozent der Bundesdeutschen meinen, die Flüchtlingspolitik stelle keinen Grund für einen Rücktritt der Bundeskanzlerin dar.

Von den Anhängern der AfD wollen 64,6 Prozent Merkel nicht mehr im Kanzleramt sehen, gefolgt von den Wählern der Linkspartei mit 45,4 Prozent und der FDP mit 44 Prozent. Aber selbst mehr als ein Viertel (26,6 Prozent) der Anhänger von CDU/CSU fordern ein Ende der Kanzlerschaft von Merkel.

 

[Text: B. T.; Bild: European People's Party]