Irgendwie erinnert Angela Merkel an ein trotziges Kind, das seine Fehler einfach nicht einsehen will. Als ob die islamistischen Terroranschläge von Würzburg und Ansbach nicht geschehen wären, sagte die deutsche Bundeskanzlerin bei ihrer Sommer-Pressekonferenz zur Masseneinwanderung: „Ich bin heute wie damals davon überzeugt, dass wir es schaffen“. Außerdem behauptete die Regierungschefin, die Hereinnahme von über einer Million Kulturfremder sei „unsere historische Aufgabe“, der man in Zeiten der Globalisierung gerecht werden müsse.

Zudem brüstete sich die CDU-Vorsitzende damit, dass „wir im Übrigen in den letzten elf Monaten sehr, sehr viel geschafft haben“. Die Opfer der jüngsten Terroranschläge und deren Angehörige, aber auch die zahlreichen Frauen, die in der letzten Silvesternacht von islamischen Einwanderern, die als „Flüchtlinge“ nach Deutschland kamen, sexuell belästigt oder vergewaltigt wurden, werden das Selbstlob Merkels wahrscheinlich nicht teilen. Und auf die Bundesdeutschen wird noch manch Unangenehmes zukommen. Nicht zu Unrecht sprach Merkel von einer „schwierigen Zeit“.

Zu den jüngsten islamistischen Terrorangriffen meinte die Bundeskanzlerin: „Meine tiefe Überzeugung ist: Wir dürfen und wir brauchen uns auch die Art, wie wir leben, (...) nicht kaputt machen lassen.“ Glaubhaft ist diese Aussage nicht. Wäre Merkel die deutsche Lebensweise ein wirkliches Anliegen, dann hätte sie nämlich schon längst Maßnahmen gegen die Massenzuwanderung ergriffen.

Aber wie es scheint, sind für Merkel die angeblich „Schutzsuchenden“ wichtiger als die Deutschen, die angesichts der verhängnisvollen Politik ihrer Kanzlerin zunehmend mit der Alternative für Deutschland sympathisieren. Denn in Richtung der patriotischen Partei sagte Merkel: „Wir bleiben dabei bei unseren Grundsätzen.“ Schließlich sei die Würde jedes Menschen unantastbar, „Verfolgte“ bekämen Asyl und „Flüchtlinge“ den Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention.

 

[Text: B. T.; Bild: European People's Party/flick.com]