Der Steuerzahler kann sich in den nächsten Jahren auf einiges gefasst machen. Dass Angela Merkels Willkommenspolitik Milliarden verschlingt, hat sich inzwischen ja herumgesprochen. So könnte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) berechnete, bei einem Scheitern der Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt diese fehlgeleitete Politik der deutschen Bundeskanzlerin die Staatskasse in den nächsten Jahren bis zu 400 Milliarden Euro kosten.

Aber damit nicht genug. Auch die Weiterführung der grünen Energiepolitik durch die Pastorentochter kommt den Steuerzahler teuer zu stehen. So hat das Institut für Wettbewerbsökonomik („Dice“) an der Universität Düsseldorf die direkten und indirekten Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet und die weitere Kostenentwicklung bis 2025 geschätzt. Und die Zahlen sind verheerend. Seit Beginn der Energiewende-Politik im Jahr 2000 sind bis 2015 bereits Kosten in Höhe von 150 Milliarden Euro entstanden. „In den Jahren 2000 bis 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro (nominal, einschließlich der Netzausbaukosten) für die Energiewende im Bereich der Stromerzeugung aufgewendet werden.“ Also in den kommenden zehn Jahren weitere 370 Milliarden Euro, auch Dank des Atomausstiegs.

„Pro Einwohner, vom Neugeborenen bis zum Greis, ergibt sich somit ein Gesamtbetrag von über 6.300 Euro, welcher im Zeitraum 2000 bis Ende des Jahres 2025 anfällt“, führte DICE-Direktor Justus Haucap in Berlin aus: „Eine vierköpfige Familie zahlt somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende.“ Das Gros der Kosten ist dabei noch nicht angefallen, „sondern kommt erst auf die Verbraucher zu“, so Haucap: „In den kommenden zehn Jahren werden dies 18.000 Euro für eine vierköpfige Familie sein.“ Um die Größenordnung der errechneten Belastungen anschaulich zu machen: Nach den Zahlen der Bundesbank verfügen 40 Prozent der deutschen Haushalte über ein Nettovermögen von weniger als 27.000 Euro.

Rechnet man dazu noch die Kosten für die Griechenlandhilfe u.ä., wird schnell klar, dass den Steuerzahler die Kanzlerschaft Merkels wirklich teuer zu stehen kommt.

 

 

[Text: M. H.; Bild: Ralf Roletschek/wikimedia.org]