Fröhliche Faschingszeit: Kramp-Karrenbauer löste mit einem Witz über die Toilette für das dritte Geschlecht in ihrer Fastnachtsrede in Stockach empörte Reaktionen aus. Sie witzelte:

„Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist die Toilette.“

Manch einer konnte ein zumindest kleines Schmunzeln nicht verbergen. Und das brachte Annegret Kramp-Karrenbauer erst richtig in Fahrt. Weiters kritisierte sie scharf die lächerliche Einschränkung der Kostüme für Kinder.

Eine Kita in Hamburg erklärte das Erscheinen in einem Scheich-, oder Indianerkostüm als unerwünscht. Kramp- Karrenbauer wünsche sich ein Deutschland, in dem Kinder Cowboy und Indianer spielen dürften und "in dem sie im Kindergarten wahlweise mit der Puppe oder mit Lego spielen könnten, wie sie es wollten. Ohne dass man ihnen mit drei Jahren schon sagt, dass sie kultursensibel sein müssten. Das ist doch alles ein Wahnsinn, was wir hier erleben", wie sie ausführte.

Unerwartet aber nicht unerwünscht. Die neue Spitze der CDU möchte offenbar wieder die Stammwähler ihrer Partei ansprechen. Die links verbrämte Politik Merkels, die die Grundmanifeste der konservativen Fraktion über den Haufen warf, verschreckt mit der Zeit den heimattreuen Anteil des Deutschen Volkes.

Vielleicht erleben wir einen Umschwung in der CDU, der die Beziehung zum bayrischen Bruder CSU wieder stärkt. Der wieder einen Schritt hin zu Tradition und den konservativen Werten macht und sich etwas mehr von einer naiv, Multikulti-Politik distanziert die uns durch die politische Korrektheit immer mehr einschränkt. „Heute habe ich das Gefühl, wir sind das verkrampfteste Volk, das überhaupt je auf der Welt rumläuft. Das kann doch so nicht weitergehen.“, erklärte Karrenbauer.

Ob und wie weit es eine grundlegende Veränderung in der CDU gibt, bleibt dennoch abzuwarten.

[Text: A.P.; Bild: www.wikipedia.org/Patrick Büttgen, phoenix; Lizenz: CC BY-SA 4.0]