Auf drastische Weise werden nun die Irrwege der sogenannten „Willkommenskultur“ deutlich. Jener 23-jährige Afghane, der in Wien-Leopoldstadt zuerst eine dreiköpfige österreichische Familie und anschließend einen Tschetschenen niedergestochen hatte, kam im Zuge der unkontrollierten Masseneinwanderung des Jahres nach Österreich und lebte zuletzt als „U-Boot“.

Aus den Ausführungen des Wiener Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl in der „ZiB 2“ vom Donnerstag wird deutlich, um welche kulturelle Bereicherung es sich beim afghanischen Messerstecher handelt. Demnach wurde Jafar S. bald nach seiner Einreise polizeilich auffällig und glitt ins Drogenmilieu ab. Und das laufende Asylverfahren war dem Afghanen egal, wie Pürstl bestätigte: „Er hat sich dann aber dem Verfahren entzogen.“ Aber das ist bei Weitem noch nicht alles, denn Jafar S. hielt die österreichischen Behörden zum Narren: „Er hat auch der Behörde angegeben, er möchte ohnehin wieder ausreisen. Er ist aber zuvor untergetaucht und war für die Behörde nicht greifbar“, sagte der Polizeipräsident. Seit dem Jahr 2016 soll der „Flüchtling“ als sogenanntes U-Boot gelebt haben.

Fassungslos macht auch das Motiv des Messerstechers. Der Afghane gab an, er sei „in einer schlechten, aggressiven Stimmung“ und auf seine „gesamte Lebenssituation wütend“ gewesen. Offen bleibt die Frage, wie viele untergetauchte und als „U-Boote“ im Land befindliche „Flüchtlinge“ ebenfalls auf ihre „gesamte Lebenssituation wütend“ sind und völlig unvermittelt zum Aggressionsabbau auf Menschen einstechen werden.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/Peter Gugerell; Lizenz: CC0 1.0 Universal (CC0 1.0)]