Wie der „Berliner Kurier“ berichtet hat, geht es in deutschen Polizeiakademien mitunter ganz schön „bunt“ zu. Türken und Araber kommen sich offensichtlich des Öfteren in die Haare. Der Bericht verwundert, schließlich gilt in solchen Fragen häufig Verschwiegenheit. Nichts soll schließlich die verordnete multikulturelle Bereicherungsidylle trüben, schon gar nicht dann, wenn sich Ausländer für den Beruf des Ordnungshüters entscheiden.

 Polizisten, die sich nicht beherrschen können und sich unter Kollegen gegenseitig beharken, werfen natürlich kein gutes Licht auf die Exekutive. Laut „Berliner Kurier“ habe es unter mindestens zwei Polizeischülern eine Schlägerei gegeben, deren Bewältigung gleich eine „Einsatzhundertschaft“ erforderte. Es dürfte sich also um ein größeres Problem gehandelt haben. Aus Polizeiquellen soll der Zeitung gegenüber gesagt worden sein, dass es immer wieder zu Spannungen zwischen Türken und Arabern komme.

 Der Fall ist vielsagend, was linke Gesellschaftsutopien anbelangt. Die Exekutive in Deutschland, aber auch in Österreich, bemüht sich, Einwanderer in den Polizeidienst zu hieven. Das Ziel ist, die gesellschaftlichen Verhältnisse optimal zu reflektieren, wie es oft heißt. Damit meint man, dass sich die große Zahl Fremder in Deutschland auch im öffentlichen Dienst niederschlagen müsse. Im naiven Glauben, jeder Mensch sei gleich, frohlockt man, wenn die millionenschweren Anwerbeaktionen in den Parallelgesellschaften fruchten und sich einige Fremde für den Polizeidienst melden.

 An Fällen wie Berlin-Charlottenburg wird schlagartig klar, dass die ethnische Zugehörigkeit stärker ist, als politische Wunschträume einer gleichmacherischen Gesellschaft. Abgesehen von der Steuergeldverschwendung stellt sich die Frage nach der Zukunft des deutschen Sicherheitswesens. Hält hier auch die mafiöse Clan-Mentalität Einzug? Außerdem ist davon auszugehen, dass die Idee, mithilfe von Ausländern einen niederschwelligen, reibungsloseren Zugang zu kriminellen Einwanderern zu erhalten, nach hinten losgeht. Bei einem derart zügellosen Temperament steht in hitzigen Situationen mit bestimmten Tätergruppen im polizeilichen Alltag die Eskalation an der Tagesordnung.

 Man darf aber getrost davon ausgehen, dass diese in Wahrheit unlösbaren Probleme im Sinne der „Wir-schaffen-das“-Mentalität weggewischt und die Polizeioberen artig höhere Migrantenquoten vorschlagen bzw. erfüllen werden. Wenn die Polizei aber schon gegen ihre eigenen Kollegen einschreiten muss, sagt dies sehr viel über den desaströsen Sicherheitszustand der Bundesrepublik aus.

 

[Text: T. S.; Bild: Jocian/wikimedia.org]