Einer der sicher größten Errungenschaften der zivilisierten Welt ist Trennung von Staat und Kirche, und dies nicht nur aus juristischer Sicht sondern vielmehr in den Köpfen der Menschen. Wir haben uns zu wissenschaftlich denkenden Menschen weiterentwickelt, die die Religion zwar nicht ablehnen, mit ihr jedoch so umgehen wie es unserer Meinung nach im Sinne der Religionsbegründer Jesus Christus, Joseph Smith oder Anderer ist. Nämlich als trostspendende Stütze in schwierigen Zeiten und dies nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere Menschen, die eine schwere Zeit durchmachen.

Gerade im Bereich der Partnerauswahl lassen wir uns nicht mehr vom geistigen Dorfoberhaupt diktieren, mit wem wir unser Leben zu verbringen haben. Auch lassen uns veraltete Regeln, wie etwa der Beischlaf aus religiöser Sicht zu vollziehen ist oder andere Regeln, die in die höchstpersönliche Freiheit eingreifen, durchwegs kalt. Man hat sich die besten Eigenschaften der jeweiligen Religionen herausgesucht und gleichzeitig wurden tyrannische und diktatorische Bräuche und Sitten, wie etwa die Hexenverbrennung im Namen des Herrn, abgeschafft und verbannt.

Es spielt daher heute auch immer seltener eine Rolle, welcher Religion der potentielle Partner angehört. Heute haben wir die Möglichkeit und Freiheit uns für die oder den zu entscheiden, der am besten mit unserem Lebensstil harmoniert.

Völlig gegenteilig verhält es sich jedoch bei den extremistischen Strömungen des Islam, die auch hierzulande immer mehr Anhänger finden. Der Fortschritt und die geistige Freiheit eines jeden Einzelnen steht hier scheinbar ganz und gar nicht an oberster Stelle, sondern mithilfe von mittelalterlichen Methoden wird den Leuten Angst und Schrecken ins Gehirn geimpft und man macht sie so zu Sklaven ihrer eigenen Religion. Was erlaubt und verboten ist, entscheiden lediglich die geistigen Führer, ganz egal, wie bestialisch oder unmenschlich die erdachten Regeln auch sind. Man versucht die Menschen künstlich dumm zu halten und jede Schweinerei wird mit dem Namen des Herrn gerechtfertigt.

Täglich erreichen uns Meldungen von Zwangsehen, Mord und Totschlag, Terror und anderen von Islamisten verübten Verbrechen, aber laut Mainstream-Medien und Gutmenschen hat das alles nichts mit dem Islam zu tun. Dass der sogenannte „moderate Islam“ jedoch immer mehr den radikalen Ansichten extremistischer Gruppierungen weichen muss, ist ein Fakt.

Und damit der Kreis immer geschlossen bleibt, setzt man alles daran, dass Muslime nur Kontakt mit anderen Muslimen haben und das vor allem dann, wenn es um den zukünftigen Partner geht. Aus diesem Grund gibt es immer mehr Webseiten für sogenannte muslimische Ehen. Auf „muslima.com“, „muslimlife.eu“ und anderen Seiten im Internet kann sich der gläubige Moslem bequem auf die Suche nach dem passenden Partner machen. Und damit man nicht doch aus Versehen auf einen Juden oder Christen trifft, werden diese Seiten streng überwacht und mögliche Ungläubige werden umgehend gesperrt. Dies garantiert auch das Gütesiegel „TRUSTET BY MUSLIMS WORLDWIDE“.

Warum sich der gläubige Moslem außerdem noch für eine dieser Seiten entscheiden soll, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Hier einige Originaltexte: „Lassen Sie uns Ihnen dabei helfen, Ihren Glauben zu leben, und verdienen Sie sich Ihre Belohnung von Allah (swt).“ „finde mit Allahs (t) Hilfe unter den muslimischen Singles Dein ebenbürtiges Gegenstück.“ „…und befolgt dabei die islamischen Regeln der Brautwerbung.“.

Aber nicht nur die Eigenwerbungen der Seiten selbst sprechen für sich, auch die Anzeigen der Singles selbst dürften dem jungen Moslem gefallen. So schreibt beispielsweise Imene, 31 Jahre mit Aufenthaltsbewilligung in Österreich: „Ich bin ein ganz normaler Frau. Lebe nach der muslimischen Werte und Traditionen.“. Melis, 25 Jahre mit österreichischer Staatsbürgerschaft und türkischer Nationalität schreibt wie folgt: „S.A. liebe Brüder im Islam. Ich bin eine gläubige, nette, hilfsbereite Kinderliebe Muslima INSALLAH auf der suche nach einem Muslim für Mehrehe…“ Herz, was willst du mehr, oder liebe Leser?

Jetzt wird der eine oder andere wissenschaftlich denkende Mensch vielleicht erleichtert sein, dass es solche Seiten für genau solche Leute gibt und dass diese unter sich bleiben, aber die große Gefahr bei solchen Seiten ist, dass sich extremistisch denkende Menschen dort eine Bestätigung für ihren verwirrten Geist holen und das sie so nie die Möglichkeit bekommen, aus diesem Kreis auszubrechen.

Wir wünschen Imene natürlich alles Gute bei der Partnersuche und schließen mit den Grußworten von Melis: „Lügner und Betrüger sollen Allah fürchten!“

 

[Text: O. L.; Bild: Screenshot muslima.com]