Die Zahl der Opfer des Missbrauchsskandals in der englischen Stadt Rotherham ist mittlerweile auf über 1.500 gestiegen. Paul Williamson, ein hoher Beamter der britischen National Crime Agency, sagte, im Rahmen der „Operation Stovewood“, die den Missbrauchsskandal untersucht, konnten 1.510 potenzielle Opfer ausfindig gemacht werden. Außerdem konnten die 144 Beamten, die mit dem Fall befasst sind, 110 Verdächtige ermitteln. Das Bekanntwerden des Missbrauchsskandals von Rotherham hatte für Entsetzen gesorgt. Dies nicht nur wegen des langen Zeitraums der Übergriffe (von 1997 bis 2013), sondern auch deshalb, weil rund 80 Prozent der Täter pakistanischer Herkunft waren und es sich bei den Opfern zu 90 Prozent um weiße britische Mädchen im Alter von elf bis 18 Jahren gehandelt hatte.

Und für die National Crime Agency gibt es noch sehr viel zu tun. Williamson sagte Medien, er hoffe, dass sein Team, das derzeit über ein Jahresbudget von 6,9 Millionen Pfund (rund 7,8 Millionen Euro) verfügt, auf 200 bis 250 Personen aufgestockt wird. „Wir werden bei dieser Aufgabe unser Engagement als Behörde nicht ins Wanken bringen. Die Identifizierung und Strafverfolgung der Täter ist das, worauf wir gerichtet sind“, wird Williamson von Medien zitiert.

Es ist zu hoffen, dass die überwiegend pakistanischen Kinderschänder ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Immerhin nehmen, wie der leitende Polizist sagte, „Dynamik und Geschwindigkeit“ zu. Allerdings sprach Williamson auch davon, dass es nur langsame Erfolge gibt, was mit der Verletzlichkeit der Opfer zusammenhängt. Das überrascht nicht, schließlich wurde den überwiegend weißen britischen Mädchen von den mehrheitlich aus dem islamischen Pakistan stammenden Tätern ein regelrechtes Martyrium angetan. Sie wurden sexuell versklavt, wurden zur Prostitution gezwungen oder von ganzen Gruppen dieser Perverslinge vergewaltigt. Beliegt war auch das „Trafficking“: Dabei wurde ein Opfer von einer Gruppe der Perversen an die nächste weitergereicht.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/Philafrenzy; Lizenz: CC BY-SA 4.0]