Wie die „Krone“ berichtete bekam ein österreichisches Mädchen, welches zum Schutz vor Sonnenbrand ein spezielles Badeshirt trug, deswegen Schwierigkeiten mit dem Bademeister. Auf den Hinweis der Mutter, dass auch andere Gäste sogar lange Hosen und Kapuzen trügen, erklärte der Mann in weiß, dass diese es dürften, da sie Moslems seien. Der rote Bürgermeister von Traun meint zu dem Vorfall gegenüber der „Krone“, normale T-Shirts seien aus hygienischen Gründen verboten. „Burkinis“ seien aber wie „europaweit üblich“ erlaubt. Zwar stellte sich später heraus, dass das spezielle Leibchen des Mädchens wohl auf Grund seiner Beschaffenheit auch erlaubt sei, aber trotzdem stellen sich mehrere Fragen: Erstens stimmt es keineswegs, dass Burkinis (die mohammedanische Ganzkörperbadebekleidung für Frauen) im übrigen Europa überall erlaubt sind. Zweitens steht in den Bestimmungen der Badeordnung Traun folgender Satz unter § 5, Punkt 3. Der Aufenthalt in der Schwimmhalle ist nur in angemessener Badebekleidung gestattet. Ob eine Badekleidung den üblichen Anforderungen entspricht entscheidet das Badepersonal. Und unter §2, Punkt 4, steht auch: Personen mit ansteckenden Krankheiten, offenen Wunde, Hautausschlägen oder anderen anstoßerregenden Krankheiten sind von der Benützung des Badezentrums ausgeschlossen.

Daraus ergibt sich logisch, dass Moslems bevorzugt werden, denn deren Hautauschläge könnte man nur erkennen wenn sie im Gesicht oder an Händen und Füssen zu sehen sind. Gleiches gilt natürlich für andere ekelige Veränderungen der Hautoberfläche. Außerdem ist es sowieso zweifelhaft, ob diese Badekleidung, verniedlichend Burkini genannt, auch sonst den von Einheimischen verlangten, üblichen Hygiene-Bestimmungen entsprechen kann.

Grundsätzlich könnte man außerdem auch natürlich einwenden, dass sich jemand, der zu uns kommt auch an unsere Sitten und Gebräuche zu halten hat. Als Europäerin wäre es ja auch nicht ratsam in einem streng muslimischen Land im Bikini zu gehen. Warum sollen wir daher die meist sowieso von Vätern und Ehemännern erzwungen „Burkinis“ ertragen. Ganz deutlich wird aber durch solches Verhalten wie im Trauner Bad noch etwas anderes. Moslems haben hierzulande schon lange Sonderrechte und von der viel zitierten Gleichbehandlung, von der die Sozis so gerne faseln, sind wir schon meilenweit entfernt.

 

[Text: H. W.; Bild: Giorgio Montersino/flickr.com]