Die Vorkommnisse in Köln, wo ein aus jungen arabischen und nordafrikanischen Männern bestehender Mob massenweise Frauen sexuell belästigte und ausraubte, ruft nun den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico auf den Plan. Der Regierungschef kündigte an, dass sein Land keine moslemischen Flüchtlinge mehr aufnehmen wolle. Die Slowakei zählt neben Ungarn, Polen und Tschechien zu den vehementesten Kritikern der von der EU-Kommission geplanten quotenmäßigen Verteilung sogenannter Flüchtlinge auf die Mitgliedstaaten.

Zur Begründung seiner vernünftigen Flüchtlingspolitik sagte Fico klipp und klar: „Wir wollen nicht, dass in der Slowakei etwas Ähnliches wie in Deutschland geschieht, dass jemand, der völlig anders lebt und denkt, unsere Frauen in der Öffentlichkeit belästigt.“ Auch sieht der Ministerpräsident einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den Vorfällen in Köln, aber auch Salzburg, wo es in der Silvesternacht zu Sex-Attacken durch einen Syrer und einen Afghanen kam, und der schrankenlosen Massenzuwanderung: „Multikulti ist eine Fiktion. Sobald man Migranten ins Land lässt, kann man solche Probleme bekommen.“

Fico sieht übrigens nicht nur einen Zusammenhang zwischen der unkontrollierten Masseneinwanderung und der systematischen sexuellen Belästigung von Frauen, sondern auch mit den Terroranschlägen von Paris im November des Vorjahres. Zur Erinnerung: Fico ist kein „böser Rechter“, sondern Sozialdemokrat.

Außerdem kündigte Fico an, dass Pressburg künftig keine sogenannte humanitäre Hilfe für Flüchtlinge leisten, sondern seine Beiträge zweckgerichtet für den Grenzschutz einsetzen werde: „Wir werden unsere Finanzhilfen zur Lösung der Migrationskrise klar auf den Schutz der Schengen-Außengrenze orientieren. Wir geben weiterhin Geld, aber wir wollen nicht, dass es zum Beispiel in Lebensmittelfonds landet, sondern bei den Sicherheitsstrukturen, die die Schengen-Außengrenze schützen. Nur so lassen sich die unregulierte Migrationsströme stoppen.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

[Text: B. T.; Bild: Mglen/wikimedia.org]